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NEWSLETTER Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
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Editorial
Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse des Wintersemesters 2025/26 am Fachbereich.
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News
Absolvent:innenfeier 2025, Neujahrsturnier und herzlich willkommen Prof. Dr. Nina Schwaiger!
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Themenfelder
Personalia, Auszeichnungen, Forschung, Studium und Lehre, xchange, Internationales und Alumni.
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Drei Fragen an...
Interview mit Dr. Robert Schönberger, Global Industry Lead transport logistic, air cargo & ceramitec exhibitions.
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Das Wintersemester weicht langsam, aber sicher dem Frühling, doch nicht ohne einige spannende Entwicklungen an unserem Fachbereich zu hinterlassen, auf die es sich zurückzublicken lohnt. Im September durften wir mit Prof. Dr. Nina Schwaiger eine neue Kollegin in unseren Reihen begrüßen, die nun das Fachgebiet Rechnungswesen leitet. Im Oktober freuten wir uns erneut über neue Gesichter, als rund 600 Erstsemester während der Orientierungswoche im gut gefüllten Audimax ihrem Studienstart entgegenblickten. Den erfolgreichen Abschluss ihres Studiums konnten wir dann Ende November mit 275 Absolvent:innen des akademischen Jahres 2024/2025 und insgesamt fast 1000 Gästen feiern, die in festlichem Rahmen im Kongresszentrum darmstadtium für ihre Leistungen gewürdigt wurden. Das neue Jahr begrüßten schließlich Vertreter:innen verschiedener Fachgebiete auf sportliche Weise beim zweiten Neujahrsturnier des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften.
Über den Herbst und Winter musste ein Sparplan für den Fachbereich entworfen werden, der die Mittelkürzungen im Zuge des Hessischen Hochschulpakts umsetzt. Wir glauben, eine gute Lösung gefunden zu haben, die zwar schmerzhafte Einschnitte mit sich bringt, uns aber erlaubt, unsere Arbeit in Forschung und Lehre erfolgreich fortzusetzen. Dass dies trotz der herausfordernden Lage gelingt, zeigen zahlreiche positive Beispiele aus der Arbeit unserer Fachgebiete. So startete beispielsweise zum 1. Januar 2026 ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik, das einen optimalen und verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz als Entscheidungsunterstützung in der medizinischen Radiologie erforschen wird. Zukunftsweisende Wege wurden auch im Bereich der Lehre eingeschlagen, unter anderem in Form einer durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Summer School im kasachischen Aktau mit dem Fachgebiet Unternehmensführung.
Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre!
Ihr Michael Neugart, Dekan
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Bild: TU Darmstadt/Jannik Hoffmann
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Neues aus dem Fachbereich
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Fachbereich begrüßt Prof. Dr. Nina Schwaiger
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Seit 1. September 2025 leitet Prof. Dr. Nina Schwaiger das Fachgebiet Rechnungswesen am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Zuvor war sie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München tätig. In ihrer Forschung und Lehre am Fachgebiet Rechnungswesen beschäftigt sich Prof. Dr. Schwaiger gemeinsam mit ihrem Team mit Zielsetzungsprozessen und Organisationsstrukturen von Unternehmen, Vergütungsverträgen, informellen Steuerungsinstrumenten und den Themenbereichen Regulierung und Unternehmensberichterstattung. In der Kategorie Personalia stellt sie sich in einem kurzen Interview vor.
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Rund 600 Erstsemester starten ins Wintersemester 2025/26
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Am 06. Oktober 2025 versammelten sich rund 600 neue Studierende des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften zur offiziellen Erstsemesterbegrüßung im Audimax. Dekan Prof. Dr. Michael Neugart begrüßte sie herzlich am Fachbereich und gratulierte Ihnen zu Ihrer ausgezeichneten Studienwahl, die sie mit den Studiengängen Wirtschaftsingenieurwesen (B.Sc. und M.Sc.), Wirtschaftsinformatik (B.Sc. und M.Sc.), Entrepreneurship & Innovation Management (M.Sc.) und Logistics and Supply Chain Management (M.Sc.) getroffen haben. Um den Start ins Studierendenleben zu erleichtern, brachte Prof. Dr. Neugart den Erstsemestern im Rahmen einer Begrüßungspräsentation die Strukturen der Universität und des Fachbereichs näher, stelle Ansprechpartner:innen vor und motivierte die neuen Studierenden mit zahlreichen Vorzügen und exzellenten Zukunftsaussichten, das Studium tatkräftig anzugehen. Im Anschluss übernahmen Vertreter:innen der Fachschaft die Moderation, um das Programm der Orientierungswoche (OWO) vorzustellen, erste Fragen zu klären und die Erstsemester in Gruppen einzuteilen.
Weitere Informationen zur Erstsemesterbegrüßung
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Bestens vorbereitet in die Zukunft: Die Absolvent:innenfeier 2025
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Über 800 Gäste begrüßte der Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften am 21.11.2025 im Kongresszentrum darmstadtium zu seiner bislang größten Absolvent:innenfeier. In festlichem Rahmen wurden die erfolgreichen Studienabschlüsse von 275 Absolvent:innen gewürdigt und gebührend gefeiert. Moderator Prof. Dr. Dirk Schiereck hieß die Gäste zu einem kurzweiligen Programm willkommen. Prof. Dr. Heribert Warzecha, Vizepräsident für Studium und Lehre sowie Diversität der TU Darmstadt, eröffnete mit seinem Grußwort den Abend und überbrachte den Absolvent:innen herzliche Glückwünsche des gesamten Präsidiums. Diesen schloss sich wenig später im Namen des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften Dekan Prof. Dr. Michael Neugart an. Anhand des Zeitinkonsistenzproblems, das vielen Studierenden in ihrem Studienverlauf begegnet war, blickte er auf humorvolle Weise auf die Zeit der Absolvent:innen am Fachbereich zurück. Einen Höhepunkt des Abends stellte die Festrede von Alumnus Michael Söding, Boston Consulting Group, dar. Anhand persönlicher Einblicke in seine eigene Studienzeit und Karriere ermutigte er die Absolvent:innen, Herausforderungen anzugehen und sich zu trauen, aus Rückschlägen zu lernen und an diesen zu wachsen. Wichtig sei es, so Söding, vor allem, sich Ziele und Visionen zu setzen, um das eigene Berufsleben erfolgreich zu gestalten und einen Beitrag zur Lösung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen zu leisten. Stellvertretend für den Abschlussjahrgang warfen im Anschluss Simge Karaduman und Alexander Trapp einen Blick auf das vergangene Studium und die vor ihnen liegende Zukunft.
Der zweite Teil des Festakts war der Ehrung der anwesenden Absolvent:innen durch das Dekanat sowie der Auszeichnung der Studiengangsbesten gewidmet. Die besten Bachelorabschlüsse erzielten in diesem Jahr Leon Hert, Marvin Griesbach, Louis Manuel Bordon, Anton Johann Schwedler und Lennart Mika Schneider. Dr. Jerome Alex von der d-fine GmbH gratulierte in seinem Grußwort zu den herausragenden Leistungen und über-reichte den Preisträger:innen d-fine-Rucksäcke. Gestiftet von Helaba Invest erhielt anschließend Victoria Nicole Vaaßen den Preis als beste weibliche Bachelorabsolventin der Wirtschaftsinformatik. Laudator Olaf Tecklenburg betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit einer verbesserten Frauenquote in zentralen Positionen der Branche und lobte Vaaßen als Vorbild. Sportlich ging es bei der Auszeichnung der besten Masterabsolvent:innen im Anschluss zu. Fabian Stahl, der ING DiBa als Sponsor des Preises vertrat, hatte neben seinem Grußwort von der deutschen Basketball-Nationalmannschaft der Männer, derzeit amtierender Weltmeister, signierte Basketbälle für die Preisträger:innen mitgebracht. Darüber freuen durften sich Dorothée Anne Laschewsky, Philipp Lorenz Köhler, Johannes Bernd Poser, Matheo Dapper, Anna Demchenko, Felix Knop und Carmen Laura Janina Appelt. Für ihre hervorragende Masterthesis im Bereich Wirtschaftsinformatik wurde Appelt zudem mit dem Preis der Vereinigung von Freunden der Technischen Universität zu Darmstadt e. V. gewürdigt, den in diesem Jahr Prof. Dr. Peter Buxmann verlieh. Den offiziellen Teil beschloss Dr. Marc Hayn von Sponsor Deloitte mit seinem Grußwort. Zum Ausklang des Abends strömten die Absolvent:innen mit ihren Gästen in das festlich vorbereitete Foyer, wo Gebäck, kühle Getränke und die Jazz-Klänge des Jan Jahnson-Quartetts sie erwarteten.
Der Fachbereich bedankt sich bei allen Sponsor:innen, Unterstützer:innen und Mitwirkenden der Absolvent:innenfeier 2025 und wünscht seinen Absolvent:innen alles Gute für ihre Zukunft!
Impressionen des Abends gibt es in der Bildergalerie.
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Zweites Neujahrsturnier des Fachbereichs
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Bild: Fachgebiet Technologie- und Innovationsmangement
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Zur zweiten Auflage des Neujahrsturniers trafen sich hochmotivierte fußballbegeisterte Mitglieder des Fachbereichs am 24. Januar 2026. Im Modus „jeder gegen jeden“ stellten sich die drei Teams in drei Runden der sportlichen Herausforderung, um den begehrten Wanderpokal zu erlangen. Das Turnier für sich entscheiden konnte schließlich ein gemischtes Team aus den Fachgebieten Technologie- und Innovationsmanagement und Unternehmensfinanzierung, bevor der Tag schließlich entspannt in der Lilienschänke ausklang.
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Bild: TU Darmstadt/Thomas Ott
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Im Wintersemester 2025/26 hat sich in den Themenfeldern Personalia, Auszeichnungen, Forschung, Studium und Lehre, xchange, Internationales und Alumni viel getan. Die nachfolgenden Kategorien informieren über personelle Veränderungen am Fachbereich, spannende Projekte und Erkenntnisse aus Forschung, Lehre und Exchange sowie bereichernde Begegnungen mit Alumni und im internationalen Raum.
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Bild: TU Darmstadt/Stefan Elges
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Neue Fachbereichsmitglieder: Herzlich willkommen!
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- Prof. Dr. Nina Schwaiger (Fachgebiet Rechnungswesen)
- Jonas Dahlhaus (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre)
- Philipp Faber (Doktorand am Fachgebiet Information Systems & Electronic Services)
- Arne Falkenberg (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Produktion und Supply Chain Management)
- Marco Hiepler (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Marketing und Personalmanagement)
- Christina Höll (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik)
- Tom Kettler (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Bürgerliches Recht, Immaterialgüterrecht und das Recht der Digitalisierung)
- Felix Knop (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business)
- Kathleen Liebe (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business)
- Jacqueline Mehler (Referentin für Nachwuchsförderung, Personal und Finanzen, Fachbereichsmanagement)
- Jan Munkow (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Unternehmensfinanzierung)
- Furkan Özdemir (Doktorand am Fachgebiet Information Systems & Electronic Services)
- Dr. Johannes Rentschler (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik)
- Nicklas Sammet (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Entrepreneurship)
- Ronja Türk (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Entrepreneurship)
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Ausscheidende Fachbereichsmitglieder – alles Gute für die Zukunft!
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- Christopher Diebel (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Information Systems and Electronic Services)
- Dr. Kevin Gauch (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Rechnungswesen)
- Martina Hamman (Administrativ-technische Mitarbeiterin am Fachgebiet Zivilrecht, Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht sowie Recht der Informationsgesellschaft)
- Lisa Kammholz (Administrativ-technische Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business)
- Meike Kietzmann (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Marketing und Personalmanagement)
- Sandra Klatt (Administrativ-technische Mitarbeiterin am Fachgebiet Rechtspolitik für den digitalen Finanzsektor)
- Fabian Lachenmayer (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre)
- Alexander Lunin (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Produktion und Supply Chain Management)
- Jonas Rau (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre)
- Stefan Schäfer (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Rechnungswesen)
- Dr. Jan-Hendrik Schmidt (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Information Systems & Electronic Services)
- Vahideh Sotoudeh (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Finanzwissenschaft und Wirtschaftspolitik)
- Christian Tschiedel (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Technologie- und Innovationsmanagement)
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Häufig sind es die vielseitigen Leistungen des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in Forschung, Lehre und xchange, die nach außen sichtbar werden. Doch wer sind eigentlich die Menschen hinter diesen Leistungen, die gemeinsam den Fachbereich gestalten? Eine:r von ihnen stellt sich in jeder Ausgabe dieses Newsletters vor, diesmal Prof. Dr. Nina Schwaiger, die seit Herbst 2025 das Fachgebiet Rechnungswesen leitet.
Wie ist ihr Name, an welchem Fachgebiet und in welcher Position sind Sie tätig?
Ich bin Nina Schwaiger und leite das Fachgebiet Rechnungswesen. Wir beschäftigen uns mit zentralen Fragestellungen der Unternehmenssteuerung und Unternehmensberichterstattung, insbesondere mit Blick auf Themen der Nachhaltigkeit und Digitalisierung.
Seit wann sind Sie am Fachbereich tätig?
Ich wurde zum 1. September 2025 berufen. Zuvor habe ich an der Ludwig-Maximilians-Universität Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Unternehmensrechnung und Controlling studiert sowie anschließend dort promoviert und habilitiert.
Was sind Ihre Aufgaben am Fachbereich?
Meine Aufgaben basieren auf drei Säulen: Forschung, Lehre und Selbstverwaltung. In der Lehre bieten wir Grundlagen- und Vertiefungsveranstaltungen zum internen und externen Rechnungswesen an. Ich freue mich auf meine zukünftigen Tätigkeiten in zentralen Ausschüssen am Fachbereich.
Was macht Ihnen an Ihrer Tätigkeit besonders viel Freude?
Besonders viel Freude bereitet mir die Arbeit mit Studierenden und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern. Es motiviert mich, ihnen die Grundlagen des internen und externen Rechnungswesens sowie vertiefende Themen zu vermitteln, sie für Fragestellungen der Rechnungswesen-Forschung zu begeistern und sie in ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung zu begleiten. Ebenso schätze ich die Zusammenarbeit mit Praxispartnern sehr: Der Austausch und die gemeinsamen, praxisrelevanten Projekte ermöglichen es, wissenschaftliche Erkenntnisse mit realen Fragestellungen zu verbinden und Forschung und Lehre lebendig und anwendungsnah zu gestalten.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Fachbereichs?
Für die Zukunft des Fachbereichs wünsche ich mir, dass wir weiterhin gemeinsam an gesellschaftlich relevanten Fragestellungen arbeiten und den Dialog mit Gesellschaft, Unternehmen und Regulierungsinstitutionen intensivieren. Durch diese enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis können wir aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen frühzeitig aufgreifen und unsere Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen und Veränderungen der modernen Berufswelt vorbereiten.
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Bild: Unsplash/Osman Rana
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Start-up Zenaris erreicht 2. Platz im TU-Ideenwettbewerb
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Bild: Prof. Dr. Carolin Bock
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Das Start-up Zenaris, das aus dem Masterseminar „Startup Community Darmstadt“ bei Prof. Dr. Carolin Bock hervorgegangen ist und durch das EXIST-Gründerstipendium gefördert wurde, wurde beim TU-Ideenwettbewerb 2025 mit dem 2. Platz in der Kategorie Wissenschaftler:innen ausgezeichnet. Zenaris bringt Videoanrufe, Erinnerungen und Unterhaltungen über ein leicht bedienbares Board auf den Fernseher pflegebedürftiger Menschen. So können diese Menschen länger am Alltag teilnehmen, in ihren gewohnten Räumen wohnen und leicht Angehörige kontaktieren.
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AIS SIG Artificial Intelligence Dissertation Award 2025 für Dr. Patrick Hendriks
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Als einer von nur vier Preisträger:innen weltweit wurde Dr. Patrick Hendriks aus dem Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business mit dem AIS SIG Artificial Intelligence Disseration Award 2025 ausgezeichnet. Der Award würdigt die besten Dissertationen der Wirtschaftsinformatik mit besonderem Fokus auf Künstliche Intelligenz. Überreicht wurde er am 14. Dezember 2025 auf der International Conference on Information Systems 2025 in Nashville durch Professor Alan Dennis (Indiana University).
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Sebastian Colditz erhält den Deutschen Studienpreis Projektmanagement 2025
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Bild: GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagment e. V.
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Sebastian Colditz, Masterand am Fachgebiet Technologie- und Innovationsmanagement, ist Gewinner des Deutschen Studienpreises Projektmanagement 2025 in der Kategorie „Masterarbeit“. Prämiert wurde seine Arbeit zum Thema „Optimierung der Portfoliopriorisierung im Projektmanagement durch Generative Künstliche Intelligenz“. Im Rahmen einer empirischen Untersuchung zeigt er in seiner Abschlussarbeit, dass generative KI wie ChatGPT ein hohes Potenzial zur Entscheidungsunterstützung im Projektportfoliomanagement bietet – besonders effektiv im hybriden Zusammenspiel von Mensch und KI.
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Paper & Presentation Awards:
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- Best Paper Award für Maria Dörr, Maximilian Krüger, Armin Alizadeh, Furkan Özdemir und Alexander Benlian auf der Hawaii International Conference on System Sciences (HICSS) für das Paper „The Algorithm and the Crowd: A Design Science Research Approach to the Democratization of Algorithmic Management“
- Auszeichnung „Outstanding performance for winning the paper-a-thon at ICIS 2025” für Miriam Gräf, Lydia Manikonda, Antti Hämäläinen und David Rochholz auf der International Conference on Information Systems (ICIS) für das Paper „Competitive Spillovers from AI Versioning: Evidence from AI Platform App Reviews“
- Preis für das beste Doktorenpapier für Christian Hennings auf der AEF-Konferenz 2025 (Academy of Economics and Finance) für das Paper „Survival at the Top – Venture Capital Investments in Times of Monetary Shocks”
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Bild: TU Darmstadt/Klaus Mai
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Start-up MediEM erhält EXIST-Gründerstipendium
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Bild: Prof. Dr. Carolin Bock
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Das aus dem Masterseminar des Fachgebiets Entrepreneurship hervorgegangene Start-up „MediEM“ wird seit Oktober 2025 mit dem EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert. MediEM entwickelt ein KI-gestütztes Patientenrufsystem für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, das gesprochene Patientenanfragen automatisch für das Personal erfasst, organisiert und priorisiert. Die Förderung läuft über 12 Monate und wird vom Gründungszentrum HIGHEST und Prof. Dr. Carolin Bock als Mentorin unterstützt.
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Abschluss des Forschungsprojekts KIBA
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Die Vorteile des Kombinierten Straßen-/Schienengüterverkehrs liegen auf der Hand: Wir stoßen weniger CO2 aus, es gibt weniger Staus und weniger Schäden an der Straßeninfrastruktur, und das Lkw-Fahrpersonal kann abends im eigenen Bett schlafen. Bis 2051 soll der Kombinierte Verkehr in Deutschland laut Bundesregierung um 76 Prozent wachsen. Doch wie soll das bei all den bestehenden Hürden funktionieren? Neben Loks, Wagen, Infrastruktur und Personal braucht es dafür vor allem auch eins: voll ausgelastete Güterzüge. Hier kommt KI ins Spiel: Sie unterstützt die datenbasierte Entscheidungsfindung, um Transportströme effizienter zu gestalten. In Kombination mit bewährten mathematischen Optimierungsmodellen wurden im Rahmen des Forschungsprojekts KIBA (Künstliche Intelligenz und diskrete Beladeoptimierungsmodelle im Kombinierten Straßen-/Schienengüterverkehr) optimale Beladungspläne entwickelt, die die Auslastung maximieren. Auf diese Weise kann die bestehende Infrastruktur bestmöglich genutzt werden und zu einer nachhaltigeren Zukunft und der Erreichung der Klimaziele beitragen. Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
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Internationale Konferenzbesuche des Fachgebiets Unternehmensführung und Logistik
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Bild: Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik
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Nachhaltige, widerstandsfähige und menschenzentrierte Systeme im Logistikmanagement waren der Fokus der Logistics Management 2025 in Mailand, Italien. Samira Ghaneian und Thomas Härtel vertraten dort das Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik und präsentierten aktuelle Forschungsergebnisse. Samira Ghaneian thematisierte die Suche nach einer Vorlage für ein möglichst ideales Terminal für den Kombinierten Verkehr, Thomas Härtel die Möglichkeiten und Potenziale einer autonomen intermodalen Transportkette, wobei er auch die Ergebnisse seiner Analyse der verschiedenen Automatisierungsstufen der einzelnen Verkehrsträger aufzeigte.
Auf der Winter Simulation Conference 2025 in Seattle, USA, repräsentierten Prof. Dr. Ralf Elbert und Paul Bossong das Fachgebiet, indem sie ihre Forschungsergebnisse rund um sinkende Transporte von Kohle und Eisenerz per Bahn und eine steigende Nachfrage nach Schrotttransporten vor dem Hintergrund der Stahlproduktion vorstellten. Ebenfalls vertreten war das Fachgebiet mit Prof. Dr. Ralf Elbert, Ren Kajiyama und Johannes Rentschler beim Transportation Research Board Annual Meeting 2026 in Washington, D.C., USA. Dort teilten die Wissenschaftler:innen ihre Erkenntnisse über die mitunter weitreichenden Auswirkungen von Kapazitätsengpässen an Terminals sowie über den anhaltenden und zunehmenden Bedarf an einer zielgerichteten Digitalisierung im intermodalen Güterverkehr.
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Forschungsprojekt Bespoke AI erfolgreich abgeschlossen
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Nach einjähriger Förderung durch hessian.AI wurde das Projekt „Bespoke AI – Leveraging Heterogeneities in Explainability Preferences“ zum Ende des Jahres 2025 erfolgreich abgeschlossen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Klesel von der Frankfurt University of Applied Sciences und Prof. Dr. Kevin Bauer von der Goethe-Universität Frankfurt wurde Bespoke AI von Prof. Dr. Alexander Benlian, Fachgebiet Information Systems & Electronic Services, und Prof. Dr. Ekaterina Jussupow, Fachgebiet Wirtschaftsinformatik, betreut. Im Rahmen des Forschungsprojekts identifizierten die Wissenschaftler:innen individuelle Faktoren, die im Kontext von xAI relevant sind, und entwickelten ein kausales maschinelles Lernmodell. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens bieten nun eine empirische Grundlage für die Entwicklung individuell zugeschnittener xAI-Systeme.
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Ergebnispräsentation zur Multiprojektmanagement-Studie in der öffentlichen Verwaltung
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Am 2. Dezember 2025 stellte das Fachgebiet Technologie- und Innovationsmanagement die Ergebnisse der aktuellen Multiprojektmanagement-Studie in der öffentlichen Verwaltung vor und markierte damit den erfolgreichen Abschluss des Kooperationsprojekts mit dem Bundesverwaltungsamt. Bereits seit 2022 führt das Beratungszentrum des Bundes (BZB) in Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt Multiprojektmanagement-Studien durch, die Aufschluss über die Erfolgsfaktoren von (Multi-)Projektmanagement in der öffentlichen Verwaltung geben. Erfasst werden die Gestaltungsfaktoren des Multiprojektmanagements in den sieben Gestaltungsfeldern Umfeld, Strategie, Kultur, Struktur & Rollen, Portfoliostrukturierung, Portfoliosteuerung und Einzelprojektmanagement sowie ihr Einfluss auf die Leistung des Multiprojektmanagements, gemessen anhand eines Performance Index (MPI). Die Ergebnisse der Studie ermöglichen es teilnehmenden Behörden, ihr Projektmanagement zu evaluieren und liefern wertvolle Erkenntnisse für verbesserte Unterstützungsangebote.
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Abschluss des Verbundprojekts KompAKI
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Am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business wurde das Verbundprojekt KompAKI (Kompetenzzentrum für Arbeit und Künstliche Intelligenz) nach fünfjähriger Förderung durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) abgeschlossen. Beteiligt waren elf Forschungspartner:innen, darunter die TU Darmstadt und Hochschule Darmstadt, acht Unternehmen, die Industrie- und Handelskammer sowie weitere assoziierte Partner. Ziel des Forschungsprojektes waren die anwendungsorientierte Forschung zum Einsatz von KI in der Arbeitswelt und die Ermittlung von Potenzialen für die Gestaltung KI-basierter Systeme sowie ihres Einflusses auf die Arbeitswelt.
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12. Strategic Entrepreneurship and Innovation Research Seminar
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Bild: Fachgebiet Technologie- und Innovationsmanagement
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Als kooperatives Projekt des RMU-Verbundes richtete das Fachgebiet Technologie- und Innovationsmanagement unter Beteiligung des Fachgebiets Entrepreneurship und der Goethe-Universität Frankfurt am 4. Februar 2026 das 12. Strategic Entrepreneurship and Innovation (SEI) Research Seminar aus. Die Teilnehmenden versammelten sich am Campus Lichtwiese, um sich gemeinsam thematischen Beiträgen von Visual Storytelling bis hin zu Investmententscheidungen zu widmen, bevor ein gemeinsames Abendessen Gelegenheit für Austausch bot.
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Arbeit der Zevedi-Projektgruppe „Die normativen Dimensionen des digitalen Euro" abgeschlossen
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Die Arbeit der hessenweiten und interdisziplinären Zevedi-Projektgruppe „Die normativen Dimensionen des digitalen Euro“ (DINO) wurde Ende Februar 2026 abgeschlossen. Die Projektgruppe wurde von Prof. Dr. Barbara Brandl (Goethe-Universität, Sprecherin) sowie Prof. Dr. Andreas Kerkemeyer (TU Darmstadt, stellvertretender Sprecher) geleitet und bestand aus sieben PIs, die an hessischen Hochschulen forschen. Zudem waren mit G+D und der Bundesbank Vertreter:innen von Unternehmen sowie der Zentralbanken als Projektpartner:innen eingebunden. Die Abschlusstagung der Projektgruppe fand am 18. und 19. März 2026 an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main statt.
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Neue Studie zu Crowdfunding in Krisenzeiten veröffentlicht
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Ein aktueller Forschungsartikel mit dem Titel „Two acts, one stage: Crowdfunding and the power of self-presentation in times of crisis“ von Syrine Adala, Carolin Bock und Konstantin Kurz ist kürzlich im Journal of Small Business Management erschienen. Die Studie untersucht, wie sich das Crowdfunding während der COVID-19-Pandemie verändert hat. Im Fokus steht die Beobachtung, dass sich Crowdfunding-Plattformen in Krisenzeiten zu einem zweigleisigen Raum entwickeln: Neben klassischen, wertorientierten Kampagnen treten verstärkt überlebensorientierte Kampagnen von Unternehmen auf, die kurzfristige finanzielle Unterstützung benötigen. Die Analyse zeigt, wie diese unterschiedlichen Kampagnentypen um Aufmerksamkeit konkurrieren und welche Rolle Selbstdarstellungsstrategien für den Erfolg spielen. Die Ergebnisse liefern praxisnahe Erkenntnisse für Entrepreneure, Plattformbetreiber und politische Entscheidungsträger und verdeutlichen, wie Krisen die Logiken unternehmerischer Finanzierung neu strukturieren.
Weitere Informationen zum Forschungsprojekt
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Projektstart für RemoteSensing4Intermodal
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In einer zunehmend vernetzten Weltwirtschaft gewinnt die Resilienz von Transportketten stetig an Bedeutung. Unvorhergesehene Ereignisse wie Infrastrukturausfälle oder extreme Wetterbedingungen können erhebliche Verzögerungen verursachen und verschärfen die ohnehin hohe Komplexität der Transportplanung. Gleichzeitig stellen eine unzureichende Datenverfügbarkeit sowie fehlende flächendeckende Überwachungsmöglichkeiten von Transportnetzwerken zusätzliche Herausforderungen für die Transportlogistik dar. An diesem Punkt setzt das Projekt RemoteSensing4Intermodal an, indem es das Potenzial von Satellitenbildern für die Transportplanung und die Überwachung von Transportnetzwerken untersucht. Durch die Verknüpfung von Fachwissen aus den Bereichen Fernerkundung, Bildanalyse und Logistik wird analysiert, wie planungsrelevante Informationen aus RGB- und SAR-Satellitenbildern extrahiert werden können. Ziel ist es, die Resilienz der Güterverkehrsplanung zu erhöhen, fundiertere Entscheidungen bei der Transportplanung zu ermöglichen und das „In-Transit-Visibility-Problem“ zu adressieren. Dazu arbeitet das Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften mit dem Fachgebiet Fernerkundung und Bildanalyse des Fachbereichs Bau- und Umweltingenieurwissenschaften zusammen. Gefördert wird das Projekt durch die Förderinitiative Interdisziplinäre Forschung an der TU Darmstadt.
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Start des DFG-Projekts „Understanding the Role of Metacognitive Control in AI-Augmented Medical Diagnostic Decision-Making”
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Zum 1. Januar 2026 ist am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt „Understanding the Role of Metacognitive Control in AI-Augmented Medical Diagnostic Decision-Making” unter Leitung von Prof. Dr. Ekaterina Jussupow gestartet. Das für drei Jahre angesetzte Forschungsprojekt fokussiert Künstliche Intelligenz (KI) als Entscheidungsunterstützung in der medizinischen Radiologie. Mit dem zunehmenden Einsatz von KI-Diagnosesystemen wachsen die regulatorischen Anforderungen. Zugleich zeigen menschliche Entscheidende häufig Fehlanpassungen im Umgang mit KI. Bisherige Studien fokussieren vor dem Hintergrund dieser Problematik vor allem Monitoring und Vertrauen, untersuchen jedoch kaum metakognitive Kontrollprozesse. Ziel des Forschungsprojekts ist es deshalb, ein theoretisches Verständnis für adaptive bzw. kalibrierte Reliance auf KI-Empfehlungen im medizinischen Kontext zu entwickeln. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Strategien zur aktiven Steuerung eigener Entscheidungsprozesse, um die Qualität medizinischer Entscheidungen und die sichere Nutzung von KI-Systemen zu verbessern.
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Stiftung für die Wissenschaft fördert Studie am Fachgebiet Entrepreneurship
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Die Stiftung für die Wissenschaft fördert das Forschungsprojekt „Im Schatten der Königin? – Gender-Dynamiken bei Start-up-Investorinnen“ am Fachgebiet Entrepreneurship unter Leitung von Prof. Dr. Carolin Bock. Bei dem geplanten Experiment geht es um die Erforschung der Frage, welchen Entscheidungslogiken Wagniskapitalinvestor:innen folgen und welche Gründungsteams sie bevorzugen. Das Projekt hat eine Laufzeit von eineinhalb Jahren und trägt zu einem besseren Verständnis für die Handlungslogiken von Start-up-Investor:innen bei.
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Neue Forschungskooperation „Space as a Service“
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Das Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre sowie die Design Offices GmbH, ein Anbieter von 11.000 flexibel mietbaren Arbeitsplätzen in deutschen Innenstädten, starten im Frühjahr 2026 eine Forschungskooperation zu den Möglichkeiten und Grenzen von Büroflächen als „Space as a Service“. Anhaltender ökonomische Druck auf Unternehmen sowie die fortschreitende Etablierung hybrider Arbeitsmodelle rückt die Bedeutung der Bereitstellung von Arbeitsplätzen und Büroflächen als Erfolgsfaktor für Unternehmen derzeit immer weiter in den Mittelpunkt. Neben klassischen Unternehmensbüros und dem Home Office erfreuen sich auch flexibel anmietbare Büroflächen immer stärkerer Beliebtheit.
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Bild: TU Darmstadt/Thomas Ott
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Exkursion zur Europäischen Zentralbank
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Am 9. Juli 2025 organisierte das Fachgebiet Rechtspolitik für den digitalen Finanzsektor unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Kerkemeyer eine Exkursion zur Europäischen Zentralbank (EZB) im Frankfurter Ostend. Vor Ort entwickelte sich zwischen den Studierenden und dem Referenten der EZB eine rege Diskussion über die Herausforderungen, Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten des digitalen Euro, den das Eurosystem einführen möchte.
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Wirkung messbar machen: Studierende entwickeln Impact-Scoring für Entwicklungsprojekte in interdisziplinärem Projekt
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Im September 2025 führte das Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre gemeinsam mit dem Fachbereich Mathematik und der Hochschule Darmstadt ein interdisziplinäres Lehrprojekt mit 33 Studierenden durch. Unter dem Titel „Hilfe zur Selbsthilfe: Entwicklung eines Impact-Scorings für soziale Projekte in Südost- und Osteuropa“ bearbeiten die Teilnehmenden in gemischten Teams eine Woche lang die Frage, wie sich die Wirksamkeit von Entwicklungsmaßnahmen systematisch bewerten und vergleichen lässt. Dabei wurden Bewertungsansätze entwickelt, die bei begrenzten Budgets eine bestmöglich wirkungsorientierte Mittelallokation ermöglicht. Unterstützt von den Praxispartnern Deloitte, KfW und der NGO Build & Grow analysierten die Teams bestehende Evaluationsansätze, entwickelten eigene Bewertungsmodelle und präsentierten ihre Ergebnisse in einer Abschlussveranstaltung. Die Studierenden konnten dabei interdisziplinäre Zusammenarbeit erfahren sowie strukturierte Problemlösungen und die Präsentation komplexer Inhalte üben.
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Exkursion des Seminars Operations Research
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Die Seminargruppen des Fachgebiets Management Science/Operations Research haben im Oktober 2025 Dematic und dessen Ausstellungsraum in Frankfurt am Main besucht. Das Seminar zur Optimierung von Lagerprozessen befasst sich mit verschiedenen Lagersystemen, die die Seminarteilnehmenden im Zuge der Exkursion hautnah erleben konnten. Auch ausführliche Fragen an Produktentwickler:innen und Anwender:innen waren während der Veranstaltung möglich. Auf diese Weise verband die Exkursion Theorie und Praxis und schulte die Studierenden darin, den Fokus auf praxisrelevante Planungsprobleme zu legen.
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Von Luftfahrt bis Logistikprozess – Exkursionen am Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik
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Bild: Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik
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Studierende des Fachgebiets Unternehmensführung und Logistik unternahmen am 7. November 2025 eine Exkursion zur Merck KGaA in Darmstadt, um die Logistikprozesse eines weltweit führenden Wissenschafts- und Technologieunternehmens kennenzulernen. Bei der Besichtigung des Zentrallagers und des Distributionszentrums erhielten die Studierenden wertvolle Einblicke, wie theoretische Konzepte im Arbeitsalltag umgesetzt werden. Aus nächster Nähe konnten sie beobachten, wie Logistikprozesse ablaufen – von Wareneingang und Qualitätskontrolle über den Umgang mit Gefahrstoffen bis hin zu Kommissionierung und Versand – und erleben, wie ein global agierendes Unternehmen operative Exzellenz sicherstellt. Im Austausch mit den Logistikexpert:innen von Merck setzten sich die Studierenden zudem kritisch damit auseinander, wie sich globale Lieferketten an neue Herausforderungen wie die digitale Transformation, zunehmende Automatisierung und den Ruf nach mehr Nachhaltigkeit anpassen und wie diese Entwicklungen die Zukunft logistischer Berufsbilder und der Logistikforschung prägen.
Zehn Tage später hatten die Studierenden des Kurses „Airport Management“ dann die Gelegenheit, die Prozesse am Frankfurter Flughafen hautnah zu erleben. Unter der Leitung von Gastdozentin Michaela Schultheiß-Münch, eines Kollegen vom Besucherservice sowie der wissenschaftlichen Mitarbeitenden Ren Kajiyama konnten sie einen Blick hinter die Kulissen eines der verkehrsreichsten Drehkreuze Europas werfen und dabei entdecken, was das weitläufige System am Laufen hält. Von den geschäftigen Terminals bis hin zur Choreografie von Starts und Landungen bot der Tag wertvolle Einblicke in die Präzision und Koordination, die modernes Flughafenmanagement auszeichnen. Ein besonderes Highlight war der Besuch im Frachtbereich, wo die Studierenden erfuhren, wie Flugzeugwartung, Ladevorgänge und Logistik zusammenwirken, um eine reibungslose globale Konnektivität zu gewährleisten.
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A Lecture in Action: Real-World Expertise im Hörsaal
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In der Vorlesung Venture Valuation am Fachgebiet Entrepreneurship der TU Darmstadt arbeiteten Studierende im vergangenen Semester mit der Harvard Business Case Study zu INGE Watertechnologies. Ziel war es, Bewertungsansätze und Finanzierungsmodelle auf ein reales Unternehmensbeispiel anzuwenden. Im Fokus standen Unternehmensbewertung, strategische Entscheidungsfindung und Investorenperspektiven. Ein besonderes Highlight: Bruno Steis, ehemaliger CEO von INGE, war zu Gast im Hörsaal. Er teilte seine Erfahrungen aus über 25 Jahren Berufspraxis – vom Großunternehmen bis zur unternehmerischen Verantwortung. Dabei erhielten die Studierenden Einblicke in Finanzierung, strategische Positionierung und den Umgang mit Investor:innen. In einer Fragerunde wurden zentrale Aspekte des Falls sowie Herausforderungen der Unternehmensführung diskutiert. Durch die Anwesenheit des Experten konnte Inhalt weit über die bereitgestellten Unterlagen besprochen werden, wodurch individuelle Aspekte ge- und erklärt werden konnten. Der direkte Austausch ermöglichte wertvolle Praxisimpulse und unterstreicht den Wert einer engen Verzahnung von Theorie und Praxis.
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Gastvortrag im Modul „Venture Valuation“: Praxisblick auf Startup-Finanzierung
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Im Rahmen der Lehrveranstaltung Venture Valuation begrüßte das Fachgebiet Entrepreneurship Matthias von Blohn (COMPREDICT) zu einem Gastvortrag. Er gab fundierte Einblicke in die Praxis der Startup-Finanzierung und die Strukturen der Venture-Capital-Branche. Anhand der Unternehmensentwicklung von COMPREDICT erläuterte er zentrale Schritte von der ersten Finanzierungsrunde bis zum Wachstumskapital. Im Fokus standen Bewertungsansätze, Investitionskriterien sowie typische Abläufe und Entscheidungsprozesse auf Investorenseite. Zudem zeigte er auf, welche Herausforderungen im Fundraising-Prozess auftreten können und welche Faktoren den Unternehmenswert maßgeblich beeinflussen. Ein besonderer Mehrwert lag in den konkreten Praxisbeispielen und offenen Einblicken in reale Verhandlungen. Das interaktive Format ermöglichte eine lebhafte Diskussion und zahlreiche Nachfragen von Studierenden. Der Gastvortrag ergänzte die theoretischen Inhalte des Moduls um eine anschauliche unternehmerische Perspektive und stieß auf sehr positive Resonanz.
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Interaktiver Patent-Workshop für emergenCITY
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Am 10. November 2025 fand ein Patentvortrag im BarCamp-Format für emergenCITY statt. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit HIGHEST (Jessica Retzlaff) sowie der Patentanwältin Dunja Tsoumanis aus dem HIGHEST-Netzwerk durchgeführt. Im Rahmen eines interaktiven Workshops erhielten die Teilnehmenden einen kompakten Überblick über Patent- und Urheberrecht sowie über zentrale Unterstützungsangebote an der TU Darmstadt. Ein besonderer Fokus lag auf projektbezogenen Fragestellungen aus dem Kontext von emergenCITY. Neben der Einführung in grundlegende Schutzrechtsarten wurden praktische Hinweise zum weiteren Vorgehen gegeben. Zahlreiche Zwischenfragen machten die Veranstaltung dialogorientiert und ermöglichten es, individuelle Anliegen direkt zu klären. Das Format stieß auf sehr positive Resonanz, insbesondere da viele Teilnehmende bislang nur wenig Berührung mit dem Thema Patente hatten.
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Demo Day des Masterseminars „Startup Community Darmstadt” am Fachgebiet Entrepreneurship
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Mit einem inspirierenden Demo Day im Technologie- und Innovationszentrum (TIZ) Darmstadt fand das Masterseminar „Startup Community Darmstadt: Planning & Pitching Your Own Venture“ seinen Abschluss. Über das Semester hinweg entwickelten Studierendenteams aus ersten Ideen validierte Gründungskonzepte und erste Prototypen, die sie zum Abschluss vor einer Praxisjury präsentierten. Ein besonderes Merkmal dieses Semesters: Die Leistungsniveaus der Teams lagen durchweg auf außergewöhnlich hohem Niveau. Eine klassische Leistungsstreuung war kaum erkennbar – vielmehr überzeugte jedes Team mit durchdachten Konzepten, klaren Pitches und hohem Umsetzungsgrad. Thematisch spielte Künstliche Intelligenz eine wichtige Rolle, war jedoch keineswegs dominant. Mehrere Teams gingen über reine Softwarelösungen hinaus und präsentierten frühe Hardware-Prototypen, die bei der Jury auf großes Interesse stießen.
Ein weiteres Highlight des Demo Days war der Erfahrungsbericht von Hakan Evcek, einem ehemaligen Seminarteilnehmer, der daraus das Start-up Zenaris gründete, das durch ein EXIST-Gründerstipendium und ein Hessen-Ideen-Stipendium gefördert wurde. Der Beitrag verdeutlichte eindrucksvoll den Transfer von Wissenschaft in unternehmerische Praxis. Das Seminar zeigte eindrucksvoll, welches Innovationspotenzial und welche unternehmerische Kompetenz Studierende entwickeln können, wenn sie frühzeitig praxisnah an Gründungsthemen herangeführt werden.
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Praxis trifft Lehre: Erfolgreicher Abschluss des Seminars „Future Directions in Real Estate“
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Unter dem Motto „Future Directions in Real Estate“ fand am 4. Februar 2026 die Abschlussveranstaltung des gleichnamigen Seminars des Fachgebiets Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre in Kooperation mit der BEOS AG/Swiss Life Asset Managers statt. Gemeinsam mit Expert:innen des Kooperationspartners haben 20 Bachelor- und Masterstudierende zukunftsorientierte Themenstellungen rund um die Gewerbequartiersentwicklung anhand des Praxisbeispiels der FRANKFURT WESTSIDE analysiert. Berücksichtigt wurden Standortfaktoren im Kontext von Transformations- und Zukunftsbranchen, Standortattraktivität von Quartieren im War for Talent sowie der Einsatz von KI in der Gewerbequartiersentwicklung.
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Meilenstein akademischer Abschlüsse: 1.001 betreute Bachelorarbeiten
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Über einen besonderen Meilenstein in der Betreuung und Begleitung Studierender durfte sich kürzlich Prof. Dr. Dirk Schiereck, Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung, freuen: den Abschluss der 1.000sten durch ihn betreuten Bachelorarbeit. Verfasst wurde die Thesis zum Thema „Werteffekte auf die Ankündigung von Großinvestitionen in Cloud-Infrastruktur“ von Leonard Gasch. Prof. Dr. Schiereck gratulierte ihm zu seiner Leistung und gab als Zielsetzung für den nächsten Meilenstein aus, bis zu seinem Ruhestand die Schwelle von 1.250 betreuten Arbeiten erreichen zu wollen.
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Bild: TU Darmstadt/Jannik Hoffmann
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Von Wasserfall zu Scrum – Agile Einblicke mit Capgemini
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Im Wintersemester 2025/26 durfte das Fachgebiet Information Systems & Electronic Services Karan Bahl und Bülent Gül von Capgemini zu einem Gastvortrag im Kurs „Elektronische Märkte: Digitales Geschäft und Plattformen“ begrüßen. In einem vollbesetzten Hörsaal befassten sich die Studierenden mit der Entwicklung vom klassischen Projektmanagement hin zu agilen Methoden und erhielten aus erster Hand Einblicke in die Prinzipien und Best Practices von Scrum. Mit ihrer umfassenden Erfahrung in den Bereichen digitale Transformation und agiles Coaching vermittelten Karan und Bülent praxisnahe Perspektiven zur Leitung komplexer IT-Projekte in dynamischen Umgebungen und beleuchteten dabei sowohl die Herausforderungen als auch die organisatorischen Veränderungen, die erforderlich sind, damit agile Frameworks in großem Maßstab funktionieren.
In einem nächsten Schritt folgte ein praxisorientierter Scrum-Lego-Workshop mit Capgemini, an dem Caroline Schaffrina-Post, Vincent Heußer, Robert Lengsfeld, MBA, und Prashant Srivastava teilnahmen. In einer interaktiven Team-Challenge hatten die Studierenden die Aufgabe, eine Stadt nach der Scrum-Methodik zu bauen. Sie setzten die Scrum-Theorie in die Praxis um, planten, bauten, iterierten und verbesserten sich gemeinsam Sprint für Sprint. Ein großes Dankeschön gilt Capgemini für die inspirierende Sitzung.
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Online-Workshop „Schiene als kritische Infrastruktur – Transportkapazitäten in Krisensituationen“
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Die Schiene spielt eine entscheidende Rolle für die Logistik in Deutschland. Doch wie kann das Schienennetz auch unter außergewöhnlichen Bedingungen, wie zum Beispiel unvorhergesehenen Störungen, Naturereignissen oder einem plötzlichen Nachfrageschub, optimal genutzt werden? Können Kooperationen unter den einzelnen Akteur:innen helfen, Kapazitäten auch kurzfristig bestmöglich auszulasten? Diesen Fragen ist das Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik am 14. Oktober 2025 gemeinsam mit der Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (IABG) und der TX Logistik in einem Workshop nachgegangen. Ziel war es, Perspektiven aus Forschung, Wirtschaft und militärischer Sicherheit zusammenzubringen, um nicht nur die besonderen Anforderungen und Chancen der einzelnen Bereiche zu beleuchten, sondern auch gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln, wie die Schiene als kritische Infrastruktur kooperativ und nachhaltig genutzt werden kann. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Resilienz der Schienennutzung: Nur ein widerstandsfähiges System kann flexibel auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren, Störungen abfedern und langfristig leistungsfähig bleiben.
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Krisopolis-Launch: Serious Game bringt Krisenkompetenz aufs Smartphone
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Pünktlich zu Weihnachten ist Krisopolis erschienen – gefeiert wurde der Release an der TU Darmstadt mit einer gelungenen LaunchParty, die zugleich den festlichen Rahmen für die Weihnachtsfeier des Forschungsverbunds emergenCITY bildete. Das Serious Game spielt in der fiktiven Stadt Krisopolis. Hier meistern Agathe, Julia, Elias und weitere Bewohnende Krisensituationen wie Stromausfälle oder Lockdowns. Spielende treffen Entscheidungen mit direkten Auswirkungen und erwerben dabei praxisnah Wissen zur Krisenbewältigung. Das Handyspiel steht nun kostenlos in den App-Stores bereit. Die LaunchParty zeigte beispielhaft, wie Forschung durch Wissenstransfer in die Praxis überführt werden kann. Neben dem Spiel wurden weitere Teilprojekte von emergenCITY vorgestellt, darunter die HeinerBox als Ansatz innovativer Krisenkommunikation. Ein rundum gelungener Jahresausklang mit Einblicken in aktuelle Transferprojekte und regem Austausch zwischen Forschenden und Gästen.
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Schüler:innen zu Gast am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business
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Bild: Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business
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Im Rahmen des Pull-out-Programms von Begabungslotse – einem Förderformat, bei dem leistungsstarke Schüler:innen zeitweise aus dem regulären Unterricht herausgenommen werden, um an besonderen Bildungsangeboten teilzunehmen – war eine achte Schulklasse der Goethe-Schule mit insgesamt 27 Schüler:innen zu Gast am Fachgebiet. Die Klasse nahm an einem Workshop zum Thema Innovationen von Dr. Nihal Wahl teil. Zudem war Prof. Dr. Dirk Schiereck, Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung, zu Gast und gab aus der Perspektive eines Professors Einblicke in den Studienalltag. Ergänzend stellte Giuliana Bergmann, Referentin für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, die verschiedenen Studiengänge des Fachbereichs vor.
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Perspektiven aus der Praxis: Gastvortrag von Dirk Steffes in „Strategic Logistics Management“
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Intermodale Betreiber spielen eine Schlüsselrolle im intermodalen Verkehr: Sie sorgen dafür, dass Züge tatsächlich mit Gütern beladen sind und nicht leer herumfahren. Ihre Bedeutung nimmt aufgrund steigender Transportvolumina und politischer Ziele, die aus Gründen der Nachhaltigkeit eine Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene anstreben, zu. In diesem Zusammenhang sind eine hohe Zugauslastung und ein attraktives und zuverlässiges Dienstleistungsangebot entscheidende Erfolgsfaktoren. Aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks und der geringen Margen im Schienengüterverkehr benötigen Intermodalbetreiber ein robustes und gut durchdachtes Geschäftsmodell. In diesem Sinne hatte das Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik im Wintersemester 2025/26 das Vergnügen, Dirk Steffes, ehemaliges Vorstandsmitglied und Vertriebsleiter bei TX Logistik, als Gastredner begrüßen zu dürfen. Er gab wertvolle Einblicke in das Geschäftsmodell von TX Logistik, die verschiedenen Dienstleistungssegmente und die Herausforderungen, die sich aus der Tätigkeit sowohl als Intermodalbetreiber als auch als Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) ergeben.
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ECR-Projekt: Workshops und Reports
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Das Fachgebiet Produktion und Supply Chain Management unter Leitung von Prof. Dr. Christoph Glock hat gemeinsam mit der Cardiff Business School (Prof. Dr. Aris Syntetos) und der EMLyon Business School (Prof. Dr. Yacine Rekik) sowie dem Branchenverband Efficient Consumer Response (ECR) zwei neue Forschungsberichte veröffentlicht, die sich mit den Ursachen und Auswirkungen fehlerhafter Bestandsdaten im Einzelhandel beschäftigen. Die Berichte erläutern, wie Fehler in Bestandsaufzeichnungen gemessen werden können und wie das Management von Bestandsdaten als strategische Kompetenz zur Steigerung des Umsatzes und der Kundenzufriedenheit entwickelt werden kann.
Weitere Informationen zu den Forschungsberichten
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Technologien im Fokus bei PEIM xchange
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Bild: Fachgebiet Technologie- und Innovationsmanagement
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Im Rahmen der Lehrveranstaltung „PEIM xchange“ (Project in Entrepreneurship and Innovation Management), organisiert vom Fachgebiet Technologie- und Innovationsmanagement, arbeiteten Studierendenteams an Technologien, die an der TU Darmstadt entwickelt wurden. Ziel war es, Pläne zu erarbeiten, wie diese Technologien weiterentwickelt und in die Anwendung gebracht werden können. Damit haben die Teams einen wichtigen Beitrag zur Transferstrategie des Fachbereichs geleistet. Besonders beeindruckend waren die Initiative der Studierenden, sich in für sie neue Technologien einzuarbeiten, sowie ihre Kreativität bei der Analyse von Problemstellungen und Transferpotenzialen. Herzlichen Glückwunsch an alle zum erfolgreichen Abschluss der Lehrveranstaltung! Während des Projekts erhielten die Teilnehmenden Einblicke aus erster Hand in die Technologien von Prof. Dr. Annette Andrieu-Brunsen (Chemie – Smart Hybrid Membranes), Prof. Dr. Till Frömling (Materialwissenschaften – Funktionskeramiken), Prof. Dr. Marcus Rose (Chemie – Technische Chemie) und Dr.-Ing. Axel Sielaff (Institut für Technische Thermodynamik). Ein großer Dank gilt außerdem dem xchange-Office und HIGHEST für die Teilnahme sowie die anregenden Diskussionen mit allen Beteiligten. Ermöglicht wurde die PEIM-Kooperation durch das InnoBoost-Projekt.
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Klausur der Optimisten widmet sich Unternehmensfinanzierung im 21. Jahrhundert
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Am 6. März 2026 konnte Prof. Dr. Dirk Schiereck im Wilhelm-Köhler-Saal der Technischen Universität Darmstadt mit der Klausur der Optimisten ein Format eröffnen, mit dem der Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften den regelmäßigen Austausch von Wissenschaft und Praxis fördert, um seine Studiengänge und das Promovieren an der TU Darmstadt zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Die diesjährige Klausurtagung stand unter dem Titel „Corporate Finance in the 21st Century“. Sichtlich erfreut, dass es gelungen war, eine so herausragende Gruppe kluger Köpfe zu versammeln, die bereit waren ihr Wissen und ihre Ideen zu teilen, führte Prof. Dr. Schiereck durch spannende Diskussionsrunden mit fast 80 Gästen. Darunter waren Professor:innen aus fünf Ländern, Familienunternehmer:innen und Start-up Entrepreneurs, die Spitzen der nicht nur deutschen Industrie und Finanzwirtschaft, das Who is Who der deutschen Private Equity Community sowie Vertreter:innen aller relevanten Beratungshäuser. Strukturiert wurde der Gedankenaustausch über drei Panel-Sitzungen, aber auch der unmittelbare Austausch wurde genutzt, um die zahlreichen Anregungen und Ideen zur Weiterentwicklung der Lehr- und Forschungsformate vollumfänglich zu erfassen.
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Bild: TU Darmstadt/Katrin Binner
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Im Rahmen eines vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Projekts entwickelt das Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik an der Deutsch-Kasachischen Universität (DKU) kooperativ einen neuen Masterstudiengang „Transport Management“. Ein erster Meilenstein dieses Projekts war die Summer School 2025 in Aktau. Dort wurde mit Studierenden aus Kasachstan intensiv zu Logistik, intermodalem Transport und zukünftigen Berufsbildern im Transportsektor gearbeitet – praxisnah, interaktiv und mit Blick auf die Herausforderungen globaler Lieferketten. Ein besonderes Highlight war ein studentischer Workshop zum Thema „Flüssiger Wasserstoff – Transport nach Europa“. Hier ging es um konkrete Anforderungen an Transport- und Logistikketten, aktuelle Hürden und um innovative Lösungsansätze für eine klimafreundliche Energiezukunft.
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Workshop des Fachgebiets Wirtschaftsinformatik mit dem University College London
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Gemeinsam mit dem University College London (UCL) veranstaltete das Team des Fachgebiets Wirtschaftsinformatik im November 2025 einen internationalen Workshop zum Thema „Einsatz von KI im Gesundheitswesen – Herausforderungen für die Zukunft“. Ziel der Veranstaltung war es, die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu stärken und die Verbreitung aktueller Forschungsergebnisse zu fördern. Vertreten waren Forschende aus den Bereichen Wirtschaftsinformatik, Informatik, (Arbeits-)Psychologie, Human Factors, Verhaltenswissenschaften, Wirtschaft sowie Medizin.
Neben den Organisatorinnen Dr. Susanne Gaube (UCL) und Prof. Dr. Ekaterina Jussupow nahmen Dr. Mohammad Rezazade Mehrizi (Vrije Universiteit Amsterdam & Leiden University Medical Center), Dr. Anirban Mukhopadhyay (TU Darmstadt), Dr. Kevin Bauer (Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Markus Langer (Universität Freiburg), PD Dr. med. Daniel Pintos dos Santos (Universitätsmedizin Mainz) sowie Saba Jalali (VU Amsterdam) teil. Der Workshop war geprägt von einem intensiven Austausch, lebhaften Diskussionen über neue Forschungsrichtungen und einem gemeinsamen Engagement für eine sichere und sinnvolle Integration von KI in die klinische Praxis.
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Internationale Gastwissenschaftler:innen am Fachgebiet Produktion und Supply Chain Management
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Über den Besuch zweier Gastwissenschaftler:innen freute sich das Fachgebiet Produktion und Supply Chain Management im Wintersemester 2025/26. Von Dezember 2025 bis März 2026 war Ehsan Manafi vom Institute of Industrial and Control Engineering der Universitat Politècnica de Catalunya (UPC) in Barcelona, Spanien, zu Gast. Während seines Aufenthaltes entwickelte er Modelle für die Ablaufplanung in der Produktion, die volatile Energieversorgung durch erneuerbare Energiequellen und Batteriespeicher berücksichtigen. Im Januar und Februar 2026 war zudem Tanzin Ahmed vom Department of Energy and Mechanical Engineering der Aalto University in Espoo, Finnland, in Darmstadt, um eine Studie vorzubereiten, in der Rahmen Skaleneffekte in der Wiederaufarbeitung von Produkten gemessen werden sollen.
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Bild: Larissa Bewersdorff
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Zukunftstrends in der Logistik – Alumni diskutieren
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Bild: Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik
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Die TU Darmstadt verbindet Generationen, fördert lebenslanges Lernen und stärkt Netzwerke, die weit über die Promotion hinausgehen. Dieser Kultur folgend trafen sich bei bestem Sommerwetter erfahrene Absolvent:innen und Nachwuchswissenschaftler:innen des Fachgebiets Unternehmensführung und Logistik zu Gesprächen über Zukunftstrends in der Logistik, die während einer unterhaltsamen Partie Discgolf an der Lichtwiese und bei einem gemeinsamen Abendessen geführt wurden. Allen Teilnehmenden gilt ein großes Dankeschön für den offenen Dialog und die mitgebrachte Energie. Das Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik freut sich schon jetzt auf das nächste Mal und weitere Gelegenheiten, Wissen zu teilen und gemeinsam zu wachsen.
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Drei Fragen an...Dr. Robert Schönberger
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Dr. Robert Schönberger ist als Global Industry Lead transport logistic & air cargo exhibitions / ceramitec exhibitions für die Messe München GmbH tätig. Im Interview berichtet der Alumnus des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen – technische Fachrichtung Bauingenieurwesen, wie er sich während seiner Zeit an der TU Darmstadt mit dem „Messevirus“ infizierte und welche Tipps er heutigen Studierenden rückblickend mit auf den Weg geben möchte.
Warum haben Sie sich damals für ein Studium an der TU Darmstadt entschieden?
Ehrlich gesagt wusste ich nach dem Abitur gar nicht so genau, was ich eigentlich studieren wollte – am liebsten hätte ich sogar etwas ganz anderes gemacht. Mein Vater, der selbst an der TU Darmstadt – damals noch TH – studiert hatte, hat mir dann Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Bauingenieurwesen vorgeschlagen. 1997 war das erst der zweite Jahrgang, und die Kombination aus Technik und Wirtschaft klang spannend. Eine Alternative wäre Betriebswirtschaftslehre in Frankfurt gewesen, dafür hatte ich über die Zentrale Vergabestelle für Studienplätze (ZVS) sogar einen Platz. Darmstadt wirkte auf mich aber entspannter. Zunächst bin ich aus Wiesbaden gependelt, weil ich mir alles offenhalten wollte. Irgendwann bin ich dann doch nach Darmstadt gezogen – und dem Studium treu geblieben. Rückblickend war das genau die richtige Entscheidung.
Welche Kompetenzen, die Sie im Studium erworben haben, helfen Ihnen heute in Ihrem Beruf?
Das Wirtschaftsingenieurwesen hat mir vor allem eine große inhaltliche Bandbreite eröffnet. Man musste sich nie zu früh festlegen und konnte immer wieder neue Richtungen ausprobieren – das habe ich sehr geschätzt, und vielen Kommiliton:innen ging es ähnlich. Gleichzeitig war die Stofffülle enorm. Dadurch habe ich gelernt, mich sehr schnell in neue Themen einzuarbeiten, Prioritäten zu setzen und auch mal die Zähne zusammenzubeißen, wenn es darauf ankam (was rückblickend relativ oft der Fall war). Diese Fähigkeit hilft mir bis heute, gerade in einem Umfeld mit vielen parallelen Projekten und ständig neuen Themen. Mindestens genauso prägend war aber mein außeruniversitäres Engagement. Ich habe vier Jahre in der Hochschulgruppe konaktiva mitgearbeitet, davon ein Jahr als Projektleiter mit Gesamtverantwortung für die Messe. Das hat zwar Studienzeit gekostet, aber ich habe dort Projektmanagement, Teamarbeit und Netzwerken ganz praktisch gelernt. Vor allem hat mich dort der „Messevirus“ gepackt – und der hat mich seitdem nicht mehr losgelassen.
Basierend auf Ihrer eigenen Berufserfahrung, welchen Rat würden Sie den heutigen Studierenden des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften mit auf den Weg geben?
Mein wichtigster Rat wäre: Nutzen Sie die Freiheit im Studium und legen Sie sich nicht zu früh fest. Probieren Sie unterschiedliche Themen aus, sammeln Sie Erfahrungen und halten Sie sich möglichst viele Türen offen. Viele meiner Kommiliton:innen sind später über Traineeprogramme gestartet und konnten sich so ebenfalls orientieren – das kann ein sehr guter Einstieg sein. Außerdem lohnt sich Engagement neben dem Studium. Ob Hochschulgruppe, Initiative oder Projekt: Dort lernt man Verantwortung zu übernehmen, im Team zu arbeiten und Netzwerke aufzubauen – Fähigkeiten, die später oft entscheidender sind als einzelne Noten. Und nicht zuletzt: Seien Sie offen für Umwege. Ich hatte am Anfang keinen klaren Plan, aber gerade diese Offenheit hat mir ermöglicht, meinen eigenen Weg zu finden.
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