Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
   Bild: TU Darmstadt/Jannik Hoffmann
Nr. 1 | Oktober 2025

NEWSLETTER 
Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften

Editorial


Der Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften blickt auf das vergangene Jahr zurück.

Neues aus dem Fachbereich

Neue Professorin, neuer Masterstudiengang und bewährte Traditionen.

Themenfelder

Personalia, Auszeichnungen, Forschung, Studium und Lehre, xchange, Internationales und Alumni.

Drei Fragen an...

Interview mit Dr. Sascha Kolaric, Director M&A and Transaction Solutions bei Aon Deutschland. 
   Bild: Jan Ehlers

Editorial

Nach einer kleinen redaktionellen Pause freue ich mich sehr, Ihnen eine neukonzipierte Ausgabe unseres Fachbereichsnewsletters zu präsentieren. Künftig möchten wir Sie in diesem Medium über interessante Neuigkeiten, spannende Entwicklungen und freudige Ereignisse aus den Kategorien Forschung, Studium und Lehre, xchange sowie Internationales informieren, Einblicke in das Wirken unserer Alumni geben und im Rahmen einer Interviewreihe die Menschen vorstellen, die derzeit unseren Fachbereich gestalten.

Seit der letzten Ausgabe unseres Newsletters hat sich einiges an unserem Fachbereich getan: Mit dem Ende des Wintersemesters 2024/2025 haben wir Prof. Dr. Reiner Quick, der seit 2004 das Fachgebiet „Rechnungswesen, Controlling und Wirtschaftsprüfung“ innehatte, in den Ruhestand verabschiedet. Kurz darauf durften wir mit Prof. Dr. Karina Grisse eine neue Kollegin an unserem Fachbereich begrüßen, die nun seit einigen Monaten das Portfolio unserer Fachgebiete um „Bürgerliches Recht, Immaterialgüterrecht und das Recht der Digitalisierung“ erweitert. Zum Start des Wintersemesters 2025/2026 können wir unseren Studierenden zudem mit „Business Administration and Engineering: Materials Science“ einen neuen, englischsprachigen Masterstudiengang anbieten, der an den „Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen – technische Fachrichtung Materialwissenschaft“ anknüpft.

Unsere Fachgebiete konnten in den vergangenen Monaten sehr erfreuliche Entwicklungen und Erfolge verzeichnen. Zu den Highlights zählt dabei die Einwerbung einer Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für das Projekt „Die Rolle von KI-Kompetenz für die Mensch-KI-Zusammenarbeit - Messung, Designaspekte und Auswirkungen (KI-Kompetenz)“ durch das Fachgebiet Wirtschaftsinformatik – Information Systems & E-Services unter Leitung von Prof. Dr. Alexander Benlian. Das Projekt zielt darauf ab, Defizite in der KI-Literacy-Forschung zu adressieren, da ein effektiver und verantwortungsvoller Einsatz von Künstlicher Intelligenz besondere Kompetenzen wie kritische Bewertung von KI-Tools und effektive Kommunikation mit diesen erfordert.

Darüber hinaus konnte der Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften mit Dr. Holger Schmidt einen neuen Honorarprofessor begrüßen. Der Wirtschaftsjournalist und Digitalexperte widmet sich in Lehre und Forschung den Themen Künstliche Intelligenz, Plattformökonomie und digitale Geschäftsmodelle.

Auch das Mitwirken an verschiedenen Events, sei es im Fachbereich oder TU-weit, hat uns in diesem Jahr beschäftigt. Neben jährlichen Traditionen wie der Informationsmesse hobit contact für Studieninteressierte oder dem Schlosspokal, den die Fachgebiete austragen, waren wir in diesem Jahr auch beim Open Campus der TU Darmstadt am Campus Lichtwiese mit zwei Sondervorlesungen zu den Themen Wirtschaftspolitik und kreative KI vertreten.

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre!


Ihr Michael Neugart, Dekan
  Zum Seitenanfang  
   Bild: TU Darmstadt/Jannik Hoffmann 

Neues aus dem Fachbereich

Prof. Dr. Reiner Quick in den Ruhestand verabschiedet

   Bild: Jan Ehlers

Mit Ende des Wintersemesters 2024/2025 verabschiedete der Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften Prof. Dr. Reiner Quick in den Ruhestand. Seit 2004 hatte Prof. Quick das Fachgebiet Rechnungswesen, Controlling und Wirtschaftsprüfung inne. Im Rahmen einer Abschiedsvorlesung am 6. Februar 2025 würdigten Kolleg:innen und Wegbegleiter:innen das Wirken Prof. Quicks. Nach einer Ansprache des Dekans Prof. Dr. Michael Neugart übernahm Prof. Dr. Matthias Wolz, Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung an der Universität Trier, die Laudatio. Seine Abschiedsvorlesung widmete Prof. Quick zum krönenden Abschluss dem Thema „Die Unabhängigkeit des Wirtschaftsprüfers“.

Neue Professorin, neues Fachgebiet

    Bild: Patrick Bal

Zum 1. März 2025 hat das neue Fachgebiet „Bürgerliches Recht, Immaterialgüterrecht und Recht der Digitalisierung“ (BRID) unter der Leitung von Prof. Dr. Karina Grisse, LL.M. (Edinburgh) seine Arbeit aufgenommen. Forschung und Lehre des Fachgebiets befassen sich mit Fragen, die sich im Zusammenhang mit der digitalen Transformation und dem Vormarsch künstlicher Intelligenz im Zivilrecht, insbesondere im Vertragsrecht und im Recht des geistigen Eigentums, stellen. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt auf der Plattformregulierung in der Europäischen Union. Die Forschung bewegt sich zudem an Schnittstellen zum Medien-, Wettbewerbs- und Daten(schutz)recht.

Neuer Masterstudiengang startet: Business Administration and Engineering: Materials Science

Derzeit führt der Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften einen neuen, englischsprachigen Masterstudiengang ein, der sein Portfolio ab dem Wintersemester 2025/2026 erweitert. „Business Administration and Engineering: Materials Science” reagiert auf gleich zwei aktuelle Megatrends: Einerseits die Energiewende, die zugleich eine Materialwende darstellt und spezialisierte Fachkräfte für nachhaltige Materialien, Funktions- und Strukturwerkstoffe sowie Energiematerialien erfordert. Andererseits die Globalisierung, die auch das Arbeitsumfeld von Wirtschaftsingenieur:innen zunehmend internationaler werden lässt. Das neue Studienangebot verbindet das bewährte und am Arbeitsmarkt gefragte Konzept des Darmstädter Wirtschaftsingenieurstudiums mit einer materialwissenschaftlichen Spezialisierung und internationalen Ausrichtung. Absolvent:innen des im Wintersemester 2022/23 eingeführten Bachelorstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen – technische Fachrichtung Materialwissenschaft können mit dem forschungsorientierten Masterprogramm nahtlos an ihren ersten Abschluss anknüpfen.

Zwei Sondervorlesungen zum Open Campus

    Bild: Giuliana Bergmann

Mit zwei Sondervorlesungen beteiligte sich der Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften am 25. Mai 2025 am Open Campus der TU Darmstadt. Passend zum Tagesmotto „Tag der Wissen schaf(f)t“ begrüßten Dekan Prof. Dr. Michael Neugart, Leiter des Fachgebiets Finanzwissenschaft und Wirtschaftspolitik, und Prof. Dr. Ekaterina Jussupow, Leiterin des Fachgebiets Wirtschaftsinformatik, interessierte Gäste im Hörsaal- und Medienzentrum am Campus Lichtwiese, um ihnen Einblicke in aktuelle Forschungsthemen des Fachbereichs zu gewähren. Unter dem Titel „Braucht Wirtschaftspolitik Regeln?“ ging Prof. Neugart gemeinsam mit seinem Publikum der Frage nach einer angemessenen Regulierung von Wirtschaftspolitik nach. Anhand aktueller Entwicklungen wie der kürzlich vorgenommenen Verfassungsänderung zur Schuldenbremse erläuterte er Argumente für und gegen Regeln, die den Handlungsspielraum der Wirtschaftspolitik begrenzen. Im weiteren Verlauf des Nachmittags hieß Prof. Jussupow Interessierte zu einer zweiten Sondervorlesung willkommen, die sich der Frage „Kann KI Kreativität?“ widmete. Gemeinsam mit ihren Gästen erörterte sie, was der Einsatz künstlicher Intelligenz für kreatives Arbeiten und unser Verständnis von Kreativität bedeutet.

Fachbereich trifft Studieninteressierte: hobit contact 2025

    Bild: Malak Elgayar

Unter dem Motto „Mach wie du fühlst“ öffnete die diesjährige Ausgabe der Hochschul- und Berufsinformationstage „hobit contact“ am 20. Mai 2025 ihre Pforten am Standort TU Darmstadt. An seinem Stand im karo 5 begrüßte der Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften zahlreiche Studieninteressierte. Nicht nur aus der Region, sondern weit darüber hinaus und sogar aus dem Ausland waren diese angereist, das Interesse an den Studienangeboten war groß. Vertreter:innen des Fachbereichsmanagements und der Fachschaft standen gemeinsam für alle Fragen rund um die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik, verschiedene Fachrichtungen, Einschreibung und Jobchancen zur Verfügung und gingen auf die individuellen Anliegen der Besucher:innen ein. Besonderer Beliebtheit erfreute sich ein Glücksrad am Fachbereichsstand, das den Beratungsinteressierten nach Beantwortung ihrer Fragen zu den Studienangeboten den Tag mit schokoladigen Gewinnen versüßte. Per QR-Code führten die kleinen Preise zudem zu weiterführenden Informationen.

Sportliches Miteinander beim Schlosspokal 2025

    Bild: Fachgebiet Information Systems & Electronic Services

Am 22. Juli 2025 trafen sich zahlreiche Mitglieder des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften zum sportlichen Highlight des Jahres: dem Schlosspokal 2025. Bereits seit 1961 hat das prestigeträchtige sportliche Ereignis am Fachbereich Tradition, das jährlich zwischen den Mannschaften der betriebswirtschaftlichen (BWL) und volkswirtschaftlichen (VWL) Fachgebiete ausgetragen wird. Nachdem sich im Vorjahr das Team der VWL mit 2:1 durchsetzte, konnte das Team der BWL in diesem Jahr mit einem knappen, aber verdienten 7:6 den Pokal zurückerobern. Zum Ausklang trafen sich beide Mannschaften zum Essen und Trinken in der Lilienschänke, wo das Spiel noch einmal ausgiebig analysiert wurde und man sich auf eine Neuauflage im nächsten Jahr sowie das Neujahrsturnier Anfang 2026 freute. Ein herzlicher Dank geht an alle beteiligten Lehrstühle, Teilnehmenden und Fans, die das Event unterstützt haben.

  Zum Seitenanfang  
   Bild: TU Darmstadt/Thomas Ott 

Themenfelder

Im vergangenen Jahr hat sich in den Themenfeldern Personalia, Auszeichnungen, Forschung, Studium und Lehre, xchange, Internationales und Alumni viel getan. Die nachfolgenden Kategorien informieren über personelle Veränderungen am Fachbereich, spannende Projekte und Erkenntnisse aus Forschung, Lehre und Exchange sowie bereichernde Begegnungen mit Alumni und im internationalen Raum. 

Personalia

   Bild: TU Darmstadt/Stefan Elges

Neue Fachbereichsmitglieder: Herzlich willkommen!

  • Dr. Karina Grisse Olivera (Fachgebiet Bürgerliches Recht, Immaterialgüterrecht und das Recht der Digitalisierung)
  • Dr. Nina Schwaiger (Fachgebiet Rechnungswesen)
  • Honorarprofessor Dr. Holger Schmidt

  • Maria Bajcicakova (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Marketing und Personalmanagement)
  • Giuliana Bergmann (Referentin für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Fachbereichsmanagement)
  • Jonas Dahlhaus (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre)
  • Julius Döbelt (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Empirische Wirtschaftsforschung)
  • Maria Dörr (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik: Information Systems & E-Services)
  • Thomas Härtel (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik)
  • Kai Hartmayer (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Marketing und Personalmanagement)
  • Moritz Heiß (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Unternehmensfinanzierung)
  • Christian Hennings (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Unternehmensfinanzierung)
  • Christina Höll (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik)
  • Paula Jaki (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik: Information Systems & E-Services)
  • Tom Kettler (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Bürgerliches Recht, Immaterialgüterrecht und das Recht der Digitalisierung)
  • Lennart Kunze (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Produktion und Supply Chain Management)
  • Lena Lentzen (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Entrepreneurship)
  • Alexander Lunin (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Produktion und Supply Chain Management)
  • Christopher Mager (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Marketing und Personalmanagement)
  • Lea Müller (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik: Information Systems & E-Services)
  • Mukunthan Nadarajah (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Entrepreneurship)
  • Max Preisinger (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik)
  • Adrian Pucher (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Unternehmensfinanzierung)
  • Johannes Rentschler (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik)
  • Christian Resch (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Technologie- und Innovationsmanagement)
  • Nicklas Sammet (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Entrepreneurship)
  • William Schütte (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Technologie- und Innovationsmanagement)
  • Bhavika Sharma (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business)
  • Luisa Sif Elnasr (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Rechtspolitik für den digitalen Finanzsektor)
  • Panja Subrata (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Produktion und Supply Chain Management)
  • Ronja Türk (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Entrepreneurship)

Ausscheidende Fachbereichsmitglieder: Alles Gute für die Zukunft!

  • Prof. Dr. Reiner Quick (Fachgebiet Rechnungswesen, Controlling und Wirtschaftsprüfung)

 

  • Syrine Adala (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Entrepreneurship)
  • Sebastian Bartsch (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik: Information Systems & E-Services)
  • Setare Behzadi Pishkenari (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Management Science / Operations Research)
  • Carlina Bennison (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business)
  • Seulki Chung (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Empirische Wirtschaftsforschung)
  • René Eichler (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Rechnungswesen)
  • Katharina Erbach (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business)
  • Anjuli Franz (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik: Information Systems & E-Services)
  • Marc Füchtenhans (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Produktion und Supply Chain Management)
  • Marc Goutier (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik: Information Systems & E-Services)
  • Leonard Grebe (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Unternehmensfinanzierung)
  • Frank Hartmann (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Zivilrecht, Urheberrecht und Recht der Informationsgesellschaft)
  • Malte Havenstein (Referent für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Fachbereichsmanagement)
  • Anne-Kathrin Heck (Assistenz am Fachgebiet Bürgerliches Recht und Unternehmensrecht)
  • Lea Heitlinger (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Marketing und Personalmanagement)
  • Martin Höcker (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre)
  • Christina Höll (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik)
  • Sara Jourdan (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business)
  • Mona Kegel (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Marketing und Personalmanagement)
  • Maria Keil (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Produktion und Supply Chain Management)
  • Matthias Klumpp (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Produktion und Supply Chain Management)
  • Merlind Knof (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Marketing und Personalmanagement)
  • Hauke Köhler (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Rechtspolitik für den digitalen Finanzsektor)
  • Timo Koppe (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business)
  • Pascal Martin (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Unternehmensfinanzierung)
  • Moritz Megerlin (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre)
  • Maren Mehler (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business)
  • Helena Müller (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business)
  • Lukas Müller (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Unternehmensfinanzierung)
  • Leonid Nebessow (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Bürgerliches Recht und Unternehmensrecht)
  • Marc Pinski (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik: Information Systems & E-Services)
  • Christian Pohl (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Unternehmensfinanzierung)
  • Johannes Rode (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Internationale Wirtschaft)
  • Felix Röper (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik)
  • Vitus Roßmann (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Mikroökonomie)
  • Jan-Hendrik Schmidt (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik: Information Systems & E-Services)
  • Moritz Tarach (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Empirische Wirtschaftsforschung)
  • Marcel Tümmler (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Rechnungswesen)
  • Merve Turan Akdag (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business)
  • Oliver Vetter (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business)
  • Kyra Voll (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre)
  • Julia Wenzel (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik)
  • Nane Winkler (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik: Information Systems & E-Services)
  • Anne Zöll (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business)

Wir gratulieren zum Dienstjubiläum!

  • Petra Hechler, 25-jähriges Dienstjubiläum (Sekretärin am Fachgebiet Management Science / Operations Research)

Wir trauern um unsere Emeriti

  • Dr. Dirk Ipsen, verstorben am 13.11.2024, ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Politische Ökonomie
  • Dr. iur. Axel Wirth, verstorben am 16.02.2025, ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches und Internationales Öffentliches und Privates Baurecht und zweimaliger Dekan des Fachbereichs
  • Dr. Horst Geschka, verstorben am 17.08.2025, ehemaliger Inhaber der Stiftungsprofessur „Innovations- und Technologiemanagement für Existenzgründer und junge Unternehmen“

Menschen am Fachbereich

   Bild: Claus Völker

Häufig sind es die vielseitigen Leistungen des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in Forschung, Lehre und xchange, die nach außen sichtbar werden. Doch wer sind eigentlich die Menschen hinter diesen Leistungen, die gemeinsam den Fachbereich gestalten? Eine:r von ihnen stellt sich ab sofort in jeder Ausgabe dieses Newsletters vor. Den Auftakt macht Prof. Dr. Andreas Kerkemeyer.

Wie ist ihr Name, an welchem Fachgebiet und in welcher Position sind Sie tätig?

Ich bin Andreas Kerkemeyer und leite das Fachgebiet Rechtspolitik für den digitalen Finanzsektor. Diese Denomination des Fachgebietes ist in Deutschland einzigartig.

Seit wann sind Sie am Fachbereich tätig?

Seit etwas mehr als zwei Jahren: Ich wurde zum 1. August 2023 berufen. Zuvor war ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter/Assistent an der Bucerius Law School, der ersten privaten Hochschule für Rechtswissenschaft in Deutschland, in Hamburg beschäftigt und habe mich dort habilitiert. 

Was sind Ihre Aufgaben am Fachbereich?

Die sind vielfältig: Neben Forschung und Lehre übernehme ich auch Aufgaben in der Selbstverwaltung des Fachbereichs, zum Beispiel im Promotionsausschuss.

Was macht Ihnen an Ihrer Tätigkeit besonders viel Freude?

Dazu könnte ich gleich mehrere Seiten schreiben… Mich erfüllt es, jungen Erwachsenen nicht „nur“ Wissen zu vermitteln, sondern dieses auch zu kontextualisieren. Ebenso erfüllt es mich, in meiner Forschung Dinge zu Ende zu denken. Und dann ist es ein Privileg, mit so vielen klugen und inspirierenden Persönlichkeiten arbeiten zu dürfen.  

Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Fachbereichs?

Neben exzellenten Lehr- und Forschungsbedingungen wünsche ich mir, dass wir am Puls der Zeit bleiben, also auch zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen forschen und lehren, junge Erwachsenen erfolgreich auf ihr Berufsleben vorbereiten und sie für die Herausforderungen unserer Zeit sensibilisieren. Daneben wünsche ich mir, dass der Fachbereich und die TU Darmstadt auch in die Gesellschaft hineinwirken, etwa indem sie als Diskursforum fungieren.

Auszeichnungen

   Bild: Unsplash/Osman Rana

Prof. Dr. Felix Weidinger erhält Zertifikat Hochschuldidaktik

Prof. Dr. Felix Weidinger wurde das das Zertifikat Hochschuldidaktik – Professionelles Kompetenzniveau des Landes Hessen verliehen. Grundlage der Zertifizierung war eine mehrjährige Fortbildung an der Hochschuldidaktischen Arbeitsstelle der TU Darmstadt. Diese baut auf dem Zertifikat Basiskompetenzen auf und beinhaltet neben umfangreichen Workshops ein individuelles Lehrprojekt, ein Lehrportfolio sowie eine expertengestützte Lehrhospitation.

Paper & Presentation Awards

   Bild: Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik
  • Aylin Altun, Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik: „Best Presentation Award“ im Rahmen des 29. ELA Doctorate Workshops der European Logistics Association in Neapel, Italien
  • Dr. Christoph Glock, Ting Zheng, Patrick Neumann, Marc Füchtenhans, Niloofar Katiraee, Debra Dobbs und Matthias Klumpp, Fachgebiet Produktion und Supply Chain Management: drei „Commended Paper Awards“ auf der IFAC MIM2025 – 11th IFAC Conference on Manufacturing Modelling, Management and Control in Trondheim, Norwegen
  • Leonard Grebe, Fachgebiet Unternehmensfinanzierung: „Best Paper Award“ im Rahmen der Academy of Economics and Finance 2025 in Pensacola, USA
  • Maria Günther, Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre: „Best Presentation Award“ im Rahmen des European Real Estate Society (ERES) PhD Winter Seminars in Matrei, Österreich
  • Dr. Alexander Kock und Doreen Gehl, Fachgebiet Technologie- und Innovationsmanagement: „Christer Karlsson Overall Best Paper Award” auf der IPDMC 2025 in Porto, Portugal

Forschung

   Bild: TU Darmstadt/Klaus Mai 

Internationale Konferenzen und Forschungsaufenthalte

Zu zahlreichen Forschungsthemen war der Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in den vergangenen Monaten auf internationalen Fachkonferenzen vertreten. Das Fachgebiet Information Systems & Electronic Services beteiligte sich mit gleich vier Beiträgen an der Academy of Management (AOM)-Konferenz in Kopenhagen, Dänemark. Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen des Fachgebiets Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business präsentierten ihre Forschungsarbeiten auf der jährlichen Americas Conference on Information Systems (AMCIS) in Montreal, Kanada, der Pacific Asia Conference on Information Systems (PACIS) in Kuala Lumpur, Malaysia, der European Conference on Information Systems (ECIS) in Amman, Jordanien, sowie auf der Hawaii International Conference on Information Systems (HICCS) in Hawaii, USA. Das Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik leistete Beiträge rund um die Themen Güter- und Einzelwagenverkehr auf dem Transportation Research Symposium (TRS) in Washington, D.C., USA, der Interdisciplinary Conference on Production, Logistics, and Transport (ICPLT) an der TU Darmstadt sowie auf dem TRS in Rotterdam, Niederlande. Gemeinsam mit Wissenschaftler:innen der Goethe-Universität Frankfurt beteiligte sich das Fachgebiet Technologie- und Innovationsmanagement am 10. und 11. Strategic Entrepreneurship and Innovation (SEI) Research Seminar in Frankfurt und an der TU Darmstadt. Als Vertreter des Fachgebiets Management Science / Operations Research stellte Constantin Wildt zudem auf der 34. Europäischen Konferenz für Operations Research in Leeds, Großbritannien die neuesten Forschungsergebnisse zu einem Branch-and-Cut-Algorithmus zur Lösung des Routenproblems für Kommissionierer:innen in modernen E-Commerce-Lagern vor.

Auch in Form von Forschungsaufenthalten förderten Mitglieder des Fachbereichs den internationalen wissenschaftlichen Diskurs. So verbrachten vier Wissenschaftler:innen des Fachgebiets Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business jeweils zweieinhalb Monate interdisziplinären Austauschs im Ausland: Dr. Timo Sturm besuchte die University of Georgia, USA, Philippe Jacquemin und Miriam Gräf die University of Cambridge, England, und Dr. Nihal Wahl die University of Toronto, Kanada.

Ergebnispräsentation zur 11. Multiprojektmanagement-Benchmarking-Studie

Am 16. Mai 2025 präsentierte das Fachgebiet Technologie- und Innovationsmanagement die Ergebnisse der 11. Multiprojektmanagement-Benchmarking-Studie (MPM-Studie) erstmal als Liveevent aus dem Studio der TU Darmstadt. Über 150 Unternehmensvertreter:innen aus dem DACH-Raum nahmen an der Präsentation teil. Der Fokus lag auf den Schwerpunktthemen Agilität, Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz (KI). Vor diesem Hintergrund wurden neben Methodik und Ergebnissen der MPM-Studie thematisch relevante aktuelle Forschungsbeiträge des Fachgebiets vorgestellt.

Weitere Informationen zur Studie

Doctoral Research Seminar mit Prof. Casey Frid

   Bild: Fachgebiet Entrepreneurship

Im Rahmen eines ganztägigen Doctoral Research Seminars begrüßte das Fachgebiet Entrepreneurship Prof. Casey Frid, Ph.D. (University of St. Thomas, Opus College of Business) an der TU Darmstadt. Im Mittelpunkt standen zwei Themen: Zum einen diskutierte Prof. Frid unter dem Titel „Violations of Informal Norms in Craft Industries“, wie in der qualitativen Forschung tragfähige theoretische Beiträge entstehen können. Zum anderen gab er Einblicke in effektive Publikationsstrategien – von der Auswahl der passenden wissenschaftlichen Debatte bis zum konstruktiven Umgang mit Reviewer-Feedback. Die Teilnehmenden profitierten von praxisnahen Ratschlägen, offenen Diskussionen und der Ermutigung, den eigenen Forschungsansatz kritisch zu hinterfragen. Die Veranstaltung trug wesentlich zur Stärkung des wissenschaftlichen Austauschs im Fachbereich bei.

Metakognitionen in der Mensch-KI-Interaktion

Immer häufiger arbeiten Menschen bei komplexen kognitiven Aufgaben mit Systemen zusammen, die auf künstlicher Intelligenz (KI) basieren. Die KI-unterstützte Entscheidungsfindung stellt menschliche Entscheidungsträger:innen vor neue Anforderungen: Sie müssen neben ihren eigenen Problemlösungen auch die Vorschläge der KI überwachen, interpretieren, bewerten und verfeinern. Dabei sind menschliche Metakognitionen von entscheidender Bedeutung. Das von Prof. Dr. Ekaterina Jussupow, Fachgebiet Wirtschaftsinformatik, und Prof. Dr. Monika Undorf, Angewandte Kognitionspsychologie, geleitete und vom Forum interdisziplinäre Forschung geförderte Projekt kombiniert methodische und theoretische Ansätze aus Psychologie und Wirtschaftsinformatik, um die Rolle von Metakognitionen bei der KI-unterstützten Entscheidungsfindung zu untersuchen. Die Ergebnisse belegen einerseits, dass hohe metakognitive Fähigkeiten ein wichtiger Erfolgsfaktor für KI-unterstützte diagnostische Entscheidungen bei medizinischen Expert:innen sind. Andererseits schätzen Studierende Lösungen, die sie gemeinsam mit einer generativen KI erarbeitet haben, metakognitiv ebenso richtig ein wie die Lösungen, die sie ohne KI-Unterstützung erarbeitet haben. Damit können die Studierenden sehr gut einschätzen, wie gut ihnen das KI-System hilft. Das Projekt legt mit seinen Erkenntnissen den Grundstein für ein umfassenderes interdisziplinäres Forschungsprogramm zu Metakognitionen in der Mensch-KI Kollaboration.

Zwei neue Forschungsprojekte zum kombinierten Straßen-/Schienengüterverkehr

Am Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik sind gleich zwei Forschungsprojekte gestartet, die sich einer zukunftsfähigen Gestaltung kombinierter Transportketten von Straßen- und Schienengüterverkehr widmen. Unvorhersehbare Ereignisse wie Unfälle und Unwetter, die durch den Klimawandel häufiger auftreten, verursachen in kontinentalen Transportketten erhebliche volkswirtschaftliche Schäden. Insbesondere intermodale Transportketten wie der Kombinierte Straßen-/Schienengüterverkehr (KV) reagieren aufgrund ihrer Komplexität besonders empfindlich auf solche Störungen. Verlader, Transporteure und Spediteure sind gezwungen, ihre Transporte auf alternative Routen zur nächsten Umschlagsstelle oder zum Kunden umzuleiten. Diese Problematik steht im Fokus des Forschungsprojekts „Planung von Resilienten Intermodalen Straßen-/Schienengüterverkehren“ (REIM), das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung gefördert wird.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Das Forschungsprojekt „Ladungskooperation im Kombinierten Straßen-/Schienengüterverkehr“ (KV-Hub Hessen) untersucht die positiven Effekte des Kombinierten Straßen-/Schienengüterverkehrs (KV) und bislang bestehende Hürden. Die Vorteile sind vielfältig: weniger CO₂, weniger Staus, höhere Attraktivität für das Fahrpersonal. Auch die Bundesregierung prognostiziert dem Kombinierten Verkehr ein Wachstum um 76 % bis 2051. Dennoch bestehen weiterhin viele Hürden: Heute fahren Züge im Kombinierten Verkehr als fahrplangebundene Shuttle-Verbindungen zwischen den Terminals – ohne Zwischenhalte. Das limitiert die Effizienz und Flexibilität. Genau an dieser Stelle setzt das Forschungsprojekt an. Im Zentrum steht die Frage: Könnte eine Ladungskooperation zwischen KV-Operateuren dazu beitragen, KV-Angebote attraktiver, flexibler und wirtschaftlicher zu machen? Eine Lösungsidee: Zusätzliche Ladungen, die an weiteren Zwischenhalten umgeschlagen werden, können die Kapazitätsauslastung und damit die Wirtschaftlichkeit der KV-Züge erhöhen. Das Projekt wird aus Mitteln des Landes Hessen und der HOLM-Förderung im Rahmen der Maßnahme „Innovationen im Bereich Logistik und Mobilität“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen gefördert.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Logistiknetzwerke in der Stahlindustrie

Wie können Schrotttransporte effizient gebündelt werden? Welche Hubs eignen sich dafür und welche Kapazitäten sind nötig? Und wie robust ist das Transportsystem bei Störungen oder schwankenden Transportmengen? Das erfolgreich abgeschlossene Forschungsprojekt „Logistiknetzwerke Stahlindustrie“ des Fachgebiets Unternehmensführung und Logistik hat diese Fragen untersucht. Traditionell spielt Kohle eine zentrale Rolle bei der Rohstahlproduktion, wobei große Mengen per Bahn zu den Stahlproduzenten transportiert werden. Doch die Klimaschutzanforderungen setzen neue Prioritäten: Kohle soll zunehmend durch Wasserstoff und einen höheren Anteil an Stahlschrott ersetzt werden. Dieser Wandel hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Logistik: Der schienengebundene Kohletransport wird abnehmen, während der Schrotttransport deutlich zunimmt. Mit simulationsbasierten Analysen wurden diese Auswirkungen untersucht und die ideale Anzahl sowie Platzierung geeigneter Schrott-Hubs identifiziert. Gefördert wurde das Projekt im Rahmen des Forschungslabs innovativer Güterwagen m2 von der DB Cargo AG, an die ein besonderer Dank geht.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Neue Konzepte für flexiblen Schienengüterverkehr

Wie flexibel kann Schienengüterverkehr sein? Wenn wir den Schienengüterverkehr wirklich voranbringen wollen, braucht es innovative technische Lösungen. Ein vielversprechender Ansatz: modulare Güterwagenkonzepte. Diese neuen Konzepte, wie zum Beispiel der modulare und multifunktionale Wagen der DB Cargo, trennen modular aufgebaute Tragwagen von multifunktionalen Behältern und ermöglichen so eine deutlich flexiblere, kundenindividuelle und potenziell effizientere Transportlogistik auf der Schiene. Die Wirkung: reduzierte Komplexität in der Flotte, bedarfsgerechte Zwischenlagerung und neue logistische Spielräume. Im Rahmen des erfolgreich abgeschlossenen Forschungsprojekts haben sich Wissenschaftler:innen des Fachgebiets Unternehmensführung und Logistik mit den Anforderungen an die Depots und Umschlagstandorte von modularen und multifunktionalen Güterwagen beschäftigt und konnten dabei zeigen, dass ortsnahe Lagerung bei Versendern in vielen Fällen besonders effizient ist, sowohl in Bezug auf Kosten, als auch auf Verfügbarkeit, und dass Transportrelationen eine entscheidende Rolle bei der Auswahl geeigneter Lagerstandorte spielen, denn nicht jedes Depot ist gleich relevant. Das Projekt wurde im Rahmen des Forschungslabs innovativer Güterwagen m2 von der DB Cargo AG gefördert.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Immobilienwirtschaftliche Transformation der Darmstädter Innenstadt

Das Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre hat ein Forschungsprojekt zur immobilienwirtschaftlichen Transformation der Darmstädter Innenstadt erfolgreich abgeschlossen. Das von 2024 bis 2025 durchgeführte und vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung geförderte Projekt untersuchte, wie die Darmstädter Innenstadt durch einen ausgewogenen Nutzungsmix nachhaltig revitalisiert werden kann. Die Forschungsarbeit basierte auf einem umfangreichen Methodenmix aus Literaturanalysen, Analysen von Mobilitätsmustern mittels anonymisierter Mobilfunkdaten, Experteninterviews, Umfragen sowie Workshops mit Immobilieneigentümern und Bürger:innen. Wesentliche Ergebnisse zeigen, dass eine attraktive Darmstädter Innenstadt zukünftig auf eine Kombination aus Handel, Freizeit, Gastronomie sowie Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten setzen muss. Diese Erkenntnisse bieten praxisnahe Ansätze, um die Darmstädter Innenstadt langfristig als vitales Zentrum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens zu sichern.

Studium und Lehre

   Bild: TU Darmstadt/Thomas Ott

PEIM Business Challenge für Masterstudierende

Im vergangenen Wintersemester bot das Fachgebiet Technologie- und Innovationsmanagement den PEIM (Project in Entrepreneurship and Innovation Management) Business Challenge-Kurs für Masterstudierende an. In Zusammenarbeit mit verschiedenen lokalen Unternehmenspartnern entwickelten die Studierenden innovative Lösungen für reale Geschäftsherausforderungen. In der parallel dazu laufenden Veranstaltung PEIM Teaching Challenge wurde ein Fokus auf die Fragestellung gelegt, wie Lehre und Prüfungsformate in Zeiten von KI-Tools so gestaltet werden können, dass sie auch künftig die relevanten Kompetenzen für Innovationsmanager:innen und Unternehmer:innen vermitteln.

Kooperationsseminar „Code Like A Lion”

Studierende des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften hatten im Sommersemester 2025 die Gelegenheit, am Kooperationsseminar „Code Like A Lion – Developing the Future of Banking“ teilzunehmen. Dieses wurde vom Fachgebiet Information Systems & Electronic Services gemeinsam mit ING Deutschland angeboten. Ziel des praxisorientierten Seminars war es, Theorie und Praxis der Künstlichen Intelligenz (KI) zu verbinden. In interdisziplinären Teams aus Bachelor- und Masterstudierenden der Wirtschaftsinformatik und des Wirtschaftsingenieurwesens wurden dazu aktuelle Herausforderungen des digitalen Bankings bearbeitet – von ESG-Sentiment-Analysen über interaktive Erklär-Tools bis hin zu Voice-basierten Banking-Apps. Highlight des Seminars waren die Abschlusspräsentationen der Teams im ING-Hauptsitz in Frankfurt, wo die Teilnehmer:innen in inspirierender Atmosphäre ihre kreativen Lösungsansätze präsentieren durften.

Future Directions in Real Estate mit Jones Lang LaSalle

Während des Sommersemesters 2005 führte das Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebslehre gemeinsam mit 35 Studierenden und dem Residential Team von Jones Lang LaSalle (JLL) das Seminar „Future Directions in Residential Real Estate“ durch. Im Mittelpunkt standen aktuelle und drängende Themen der Wohnungsmärkte, darunter bezahlbares Wohnen, die Rolle von Künstlicher Intelligenz  (KI) in der Projektentwicklung, Strategien zur Bewältigung von Wohnraumknappheit, Mietregulierung, demografische Wanderungsbewegungen sowie innovative Ansätze zur Revitalisierung von Leerständen in strukturschwachen Regionen. Die Abschlussveranstaltung fand im JLL-Headquarter in Frankfurt statt. Ziel der Kooperation war es, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden. Die Studierenden haben praxisnahe Einblicke in die Wohnungswirtschaft erhalten und nutzten die Gelegenheit, sich intensiv über zentrale Herausforderungen der Branche auszutauschen. Mit dem Seminar „Future Directions in Residential Real Estate“ knüpfen das Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre und JLL nahtlos an die erfolgreiche Tradition gemeinsamer Kooperationsseminare an und setzen den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis fort.

Zwei Gastvorlesungen am Fachgebiet Unternehmensfinanzierung

Gleich über zwei Gastvorlesungen am Fachgebiet Unternehmensfinanzierung konnten sich Studierende im Rahmen der Vorlesungen Corporate Finance II und III im Sommersemester 2025 freuen: Sebastian Eisenbach, Lukas Hüwener und Dr. Christian Pohl von der Kommunalkredit Austria AG zeigten den Studierenden der Vorlesung Corporate Finance II mit viel Begeisterung und Liebe zum Detail, wie spannend Projektfinanzierung ist und welche attraktiven Berufsfelder sich hier gerade für Studierende im Bereich des Wirtschaftsingenieurwesens ergeben. Wenig später führten Manuel Kapsreiter und Marius Maduch, Alumni des Fachbereichs und Vertreter des global führenden Valuation Advisory Service Kroll GmbH, im außerordentlich gut gefüllten Hörsaal durch die Besonderheiten der praktischen Unternehmensbewertung, erläuterten Unterschiede zwischen deutschen und US-amerikanischen Ansätzen und diskutierten mit den Studierenden Herausforderungen bei der Erstellung von Fairness Opinions.

Gastvortrag von Serge Reit

   Bild: Fachgebiet Entrepreneurship

Am 18.06.2025 war Serge Reit, Co-Gründer und CEO von YOND, im Rahmen der Vorlesung Entrepreneurial Strategy, Management and Finance zu Gast am Fachgebiet Entrepreneurship. YOND entwickelt ein cloudbasiertes „Gym OS“, das Mitgliedschaften, Zahlungsabwicklung, Analysen, Terminplanung und Self-Service für Fitnessketten automatisiert. In seinem Vortrag gab Serge Reit einen offenen Einblick in die Höhen und Tiefen seiner Gründungsreise – vom Aufbau eines digitalen SaaS-Geschäfts im FitTech-Sektor bis zum erfolgreichen Abschluss der Seed-Finanzierungsrunde unter Führung des High-Tech-Gründerfonds. Die Studierenden erhielten praxisnahe Tipps zu Investor-Kennzahlen, typischen Stolperfallen und strategischen Erfolgsfaktoren. Der Gastvortrag bot wertvolle Anregungen für die eigene Gründungspraxis und fand großen Anklang.

Studierende entwickeln Konzepte für Krisopolis und eHUB Cities

Am 22. Juli 2025 präsentierten über 30 Studierende der TU Darmstadt im Rahmen des Projekts „Entrepreneurship and Innovation Management (PEIM)“ ihre unternehmerischen Strategien für zwei Serious Games aus dem Umfeld des LOEWE-Zentrums emergenCITY: Krisopolis und eHUB Cities – Blackout. Ziel war es, Markteintrittsstrategien, Geschäftsmodelle und Managementimplikationen für die beiden Spiele zu entwickeln. Unterstützt von den Projektpartnern – dem GSI Helmholtzzentrum, dem Institut für Mikrowellentechnik und Photonik sowie emergenCITY – arbeiteten die Studierenden an praxisnahen und realitätsbasierten Fragestellungen. Das Krisopolis-Team analysierte Zielgruppen, führte Interviews durch, erarbeitete Gameplay-Optimierungen und entwarf eine umfassende Markteintrittsstrategie. Das eHUB Cities-Team entwickelte eine detaillierte Marktanalyse für Serious Games in Deutschland mit Wettbewerbsübersicht, Stakeholder-Mapping, Finanzierungskonzept und Smart-City-Anbindung. Organisiert wurde das Projekt von Prof. Dr. Carolin Bock und Syrine Adala. Die Ergebnisse werden emergenCITY zur weiteren Auswertung übergeben, um konkrete Umsetzungspotenziale zu prüfen. Ein gelungenes Beispiel für praxisorientierte, forschungsnahe Lehre an der Schnittstelle von Entrepreneur-ship, Technologie und Gesellschaft.

Praktische Einblicke in Mobilität und Logistik

   Bild: Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik

Vier verschiedene Exkursionen boten Studierenden in Lehrveranstaltungen des Fachgebiets Unternehmensführung und Logistik die Möglichkeit, praktische Einblicke in den Bereichen Mobilität und Logistik zu gewinnen. Am Flughafen Frankfurt Main durften die Exkursionsteilnehmer:innen einen Blick hinter die Kulissen der Luftfahrt werfen, von der Navigation durch die belebten Terminals bis hin zur Beobachtung präziser Starts und Landungen. Ein besonderes Highlight war das Erkunden des Frachtbereichs, wo ein tieferes Verständnis für die Wartung und Beladung von Flugzeugen erlangt werden konnte. Eine weitere Exkursion führte eine Gruppe Studierender zur Autobahn GmbH in Frankfurt, wo sie mit Achim Reußwig über Verkehrssicherheit, digitale Vernetzung und autonom fahrende Lkw diskutieren konnten. Ein Live-Einblick in die Verkehrsleitzentrale Deutschland rundete den Besuch ab.

Unter dem Titel „Logistics Live!“ führte eine Exkursion 22 Studierende zum Contargo-Terminal in Frankfurt Höchst und DUSS-Terminal in Frankfurt Ost. Dort konnten sie der Frage nachgehen, wie intermodale Terminals mit infrastrukturellen Herausforderungen wie Kapazitätsengpässen und Koordinationsproblemen umgehen. Eine vierte Exkursion führte schließlich eine Gruppe Studierender in das Frankfurter House of Logistics and Mobility (HOLM). Dort setzten sie sich mit der digitalen Transformation der Verkehrswende auseinander und erkundeten Perspektiven für den intermodalen Güterverkehr in Deutschland.

Perspektiven aus der Praxis am Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik

Zwei spannende Gastvorträge ermöglichten den Studierenden in Lehrveranstaltungen des Fachgebiets Unternehmensführung und Logistik in den vergangenen Monaten wertvolle Einblicke in die Praxis. Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Management von Wertschöpfungsnetzwerken“ diskutierte Philipp Kappus von Rothbaum Consulting Engineers mit den Studierenden wichtige Faktoren bei der Wahl eines neuen Unternehmensstandorts. Gemeinsam wurde erarbeitet, welche Faktoren einen Standort attraktiv machen, zwischen welchen Alternativen Unternehmen entscheiden müssen und wie dies fundiert gelingen kann. Berücksichtigt wurden dabei relevante Aspekte wie Kosten, Lieferketten, Erreichbarkeit und Mitarbeitende. Ein zweiter Gastvortrag in der Lehrveranstaltung „Intermodal Transport Services“ widmete sich dem intermodalen Verkehr. Samer Ghandour von BASF SE gab den Studierenden einen Einblick, wie BASF durch die Einführung neuer Trends und Innovationen dazu beiträgt, den intermodalen Schienenverkehr zuverlässiger und effizienter zu gestalten.

xchange

   Bild: TU Darmstadt/Jannik Hoffmann

Wissenschaftlicher Austausch am AlgoWork Roundtable

Im monatlichen Turnus organisiert das Fachgebiet Information Systems & Electronic Services das virtuelle xchange-Format AlgoWork Roundtable. Erfahrene Wissenschaftler:innen und Doktorand:innen erhalten dort die Möglichkeit, sich rund um die Themenfelder „Algorithmic Management“ und „Future of Work“ auszutauschen. Mit Gastbeiträgen waren in diesem Jahr bereits Hatim A. Rahman von der Northwestern University, Illinois, USA, Prof. Mohammad Jarrahi von der University of North Carolina, USA, Dr. Franz Strich, CEO von GenoConsult, sowie Amelie Lena Schmidt von der Technischen Universität Dortmund und Lindsey D. Cameron, Assistenzprofessorin an der University of Pennsylvania, USA, vertreten. Weitere Ausgaben des AlgoWork Roundtables finden am 29.10. und 19.11.2025 statt.

Weitere Informationen zum AlgoWork Roundtable

4. Forum Kombinierter Verkehr

Gemeinsam mit dem House of Logistics and Mobility in Frankfurt veranstaltete das Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik am 28.03.2025 das 4. Forum Kombinierter Verkehr. Unternehmensvertreter:innen zeigten dabei auf, dass Kombinierter Verkehr eine attraktive Alternative in Deutschland ist: Kombiniert man E-Lkw im Vor- und Nachlauf mit einem elektrisch betriebenen Güterzug oder Binnenschiff, schont das nicht nur das Klima, sondern vor allem auch die Straße – und das Fahrpersonal kann dank kürzerer Strecken abends im eigenen Bett schlafen. Woran es mangelt? Zuverlässigkeit, für die Unternehmen bereit sind, höhere Transportkosten und einen höheren Koordinationsaufwand für die intermodale Transportkette zu akzeptieren. Gelegenheit, an dieses Fazit anzuknüpfen, wird es 2027 beim 5. Forum Kombinierter Verkehr geben.

Startschuss für InnoBoost

Mit der Bescheidübergabe im Juni ist das Projekt InnoBoost gestartet, das darauf abzielt, Forschungsergebnisse systematisch, schneller und mit größerer sozio-ökonomischer Wirkung in Wirtschaft und Gesellschaft zu transferieren. Als zentraler Akteur arbeitet das Fachgebiet Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) eng mit dem Fachgebiet Entrepreneurship (ENT) und dem Innovations- und Gründungszentrum HIGHEST der TU Darmstadt zusammen, um mehr Studierende und Promovierende für Innovationen und Gründungen zu sensibilisieren. Zur Erreichung dieser Ziele befindet sich das Fachgebiet TIM derzeit in der Konzeption neuer Lehrformate, die den Transfer und die Kooperation mit Unternehmen fördern. Einen zentraler Baustein bildet dabei die Weiterentwicklung des Formats PEIM – Project in Entrepreneurship and Innovation Management. Besonders PEIM xchange fokussiert sich auf den Transfer vorhandener Technologien an der TU Darmstadt und ermöglicht Studierenden, praxisnahe Herausforderungen im Forschungstransfer zu bearbeiten. TIM arbeitet derzeit intensiv mit HIGHEST über alle Fachbereiche der Universität hinweg zusammen und entwickelt weitere Formate in Kooperation mit Unternehmen, um das unternehmerische Denken zu stärken und den Technologietransfer voranzutreiben.

3. Darmstädter AI Summit

   Bild: Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business

Am 25.06.2025 lud das Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Software & AI Business unter Leitung von Prof. Dr. Peter Buxmann zum 3. Darmstadt AI Summit ein. Die Veranstaltung widmete sich den aktuellen und zukunftsweisenden Themen der Künstlichen Intelligenz (KI): Generative AI, interdisziplinären Perspektiven, innovative Anwendungen und Pioniergeist. Die renommierten Speaker Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka (Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft) und Florian Rentsch (Vorstandsvorsitzender der Sparda-Banken e. V.) gaben in zwei beeindruckenden Vorträgen Einblicke in die neuesten Entwicklungen und Visionen. Im Anschluss vertiefte eine Podiumsdiskussion die Vortragsthemen aus unterschiedlichen Perspektiven mit Prof. Dr. Iryna Gurevych (TU Darmstadt) und Dr. Sara Jourdan, CEO des Startups Genow.ai. Am Abend gab es zudem eine Networking-Gelegenheit auf der Ausstellungsfläche im Kongresszentrum darmstadtium. Dort konnten die Teilnehmenden Kooperationspartner, innovative Startups und spannende Projekte aus der KI-Welt kennenlernen.

11. immobilienwirtschaftliche Sommerkonferenz

   Bild:TU Darmstadt/Inka Junge

Die immobilienwirtschaftliche Sommerkonferenz der TU Darmstadt in Kooperation mit dem ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss e. V.) und CoreNet Global ist die führende Wissenschaftsveranstaltung in Deutschland, wenn es um kreative Impulse für die Immobilienwirtschaft, neues Denken und den Austausch in der Immobilienbranche geht. Unter dem Leitthema „Bridging the Gap between Corporates and Real Estate“ fand die Konferenz am 26.06.2025 im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium zum 11. Mal statt. Mit rund 400 angemeldeten Teilnehmer:innen sowie 60 Beitragenden in 15 Foren und Sessions war die Veranstaltung erneut ein großer Erfolg. Veranstaltet wurde die Konferenz durch das Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Pfnür. Gemeinsam spannten führende Wissenschaftler:innen sowie Top-Entscheider:innen der Branche Brücken zwischen immobilienwirtschaftlicher Forschung und unternehmerischer Praxis.

Weitere Informationen zur Konferenz

Interdisciplinary Conference on Production, Logistics, and Traffic

Produktion, Logistik und Verkehr sind keine isolierten Inseln. Wenn sie zusammenkommen, entsteht ein leistungsfähiges Ökosystem, in dem Innovationen gedeihen, die Effizienz steigt und sich Lieferketten weiterentwickeln. Dabei geht es nicht nur um den Transport von Waren, sondern auch darum, wie wir in einer vom digitalen Wandel geprägten Welt planen, bauen und liefern. Auf der 7. Interdisciplinary Conference on Production, Logistics, and Traffic (ICPLT) in Darmstadt kamen Expert:innen aus verschiedenen Bereichen zusammen, um sich diesen Herausforderungen zu stellen. Von der Hinterlandverkehrslogistik bis zur Erneuerung der Infrastruktur – die Diskussionen zeigten, dass das Überwinden disziplinärer Grenzen der Schlüssel zu intelligenteren und nachhaltigeren Lösungen ist. Die nächste Ausgabe der ICPLT wird am 23. und 24.02.2027 in Dortmund stattfinden.

Im Dialog mit der Politik: Moritz Promny zu Gast an der TU Darmstadt

An Hessen führt kein Weg vorbei. Mit gleich drei von neun Transeuropäischen Netzkorridoren (TEN-T) und rund 1.000 Kilometern Autobahnstrecke ist das Transitland unverzichtbar für den Güterverkehr in Deutschland und Europa. Gerade deshalb sind resiliente und nachhaltige Güterverkehrsstrategien für Hessen entscheidend – genau wie der Austausch zwischen Forschung und Politik. Beim Besuch von Moritz Promny, Mitglied des Hessischen Landestags und stellvertretender Parteivorsitzender der FDP, stellten die Wissenschaftlichen Mitarbeitenden des Fachgebiets Unternehmensführung und Logistik hochaktuelle Forschungsergebnisse und Strategien für resilienten Güterverkehr vor – datengetriebene Ansätze, die aktuelle politische und wirtschaftliche Herausforderungen aufgreifen und nachhaltige Lösungen bieten. Vielen Dank für den offenen Dialog!

Internationales

   Bild: TU Darmstadt/Katrin Binner 

Wissenschaftlicher Austausch zwischen Darmstadt und Kathmandu

Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts „Improving Energy Security in Nepal using Micro-Hydropower Plants“ reiste Marc Fürchtenhans vom Fachgebiet Produktion und Supply Chain Management im Sommer 2025 nach Kathmandu, Nepal. Ziel des Forschungsprojekts ist es, die Energiesicherheit und -effizienz in Nepal zu verstehen und zu verbessern, indem die Rolle von Mikro-Wasserkraftwerken, insbesondere in abgelegenen Regionen, analysiert und optimiert wird. Außerdem soll eine internationale Zusammenarbeit zwischen der Tribhuvan Universität, dem Institute of Engineering (IOE), Pulchowk Campus und der Technischen Universität Darmstadt initiiert werden. Ein besonderer Dank des Fachgebiets geht an Prof. Dr. Jagat Shrestha und Prof. Dr. Rojee Pradhananga vom Center for Infrastructure Development Studies (CIDS), IOE Pulchowk für ihre Unterstützung und den anregenden wissenschaftlichen Austausch. Dieser konnte im August an der TU Darmstadt fortgesetzt werden, als Prof. Dr. Shrestha und Prof. Dr. Pradhananga zu einem einwöchigen Forschungsaufenthalt am Fachbereich zu Gast waren. Während des Besuchs wurde ein produktiver Projektworkshop durchgeführt, der sich auf Strategien zur Datenerhebung und die Entwicklung von Bewertungskriterien für verschiedene Mikronetztypen in den unterschiedlichen geografischen Regionen Nepals konzentrierte. Das Fachgebiet freut sich darauf, die Zusammenarbeit in den kommenden Monaten weiter zu intensivieren.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Besuch der Universität Maynooth in Irland

   Bild: Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik

Als Vertreter des Fachgebiets Unternehmensführung und Logistik hatten Ralf Elbert und Ren Kajiyama das Vergnügen, die Universität Maynooth in Irland zu besuchen. Der Besuch war eine fantastische Gelegenheit, interessante Gespräche zu führen und Ideen auszutauschen. Vor Ort sprachen sie über die Komplexität von Verkehrskorridoren – dem Rückgrat moderner Lieferketten – und erörterten Innovationen zur Verbesserung ihrer Effizienz und Zuverlässigkeit, wobei es auch um die Kapazitäten und die Auslastung von Schienengüterverkehrssystemen ging, die eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung einer nachhaltigen und effizienten Logistik spielen. In der Diskussion wurde bekräftigt, dass die Lösung dieser miteinander verknüpften Probleme interdisziplinäres Fachwissen, solide internationale Partnerschaften und gemeinsames Engagement für Innovation erfordert.

Ägyptische Schülerinnen zu Besuch am Fachbereich

   Bild: Malak Elgayar

Anfang Juni hieß der Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften eine Delegation der Deutschen Schule der Borromäerinnen aus Alexandria, Ägypten, in Darmstadt willkommen. 16 Schülerinnen und zwei Lehrkräfte hatten sich auf den Weg gemacht, die TU Darmstadt im Rahmen eines Schnupperstudientags kennenzulernen. Die Gymnasiastinnen der Jahrgangsstufe 11 hatten nach einer kurzen Vorstellungsrunde in den Räumlichkeiten des Karo5 Gelegenheit, individuelle Studienwünsche und Interessen zu äußern. Im Anschluss vermittelte Yuliya Haryst, Referentin für Internationales, den Besucherinnen alles Wissenswerte rund um ein Studium am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. In einer einstündigen Präsentation erläuterte sie den Schülerinnen das einzigartige Profil des Fachbereichs und seines Studienangebots, ging auf die verschiedenen Bachelorstudiengänge des Wirtschaftsingenieurwesens und der Wirtschaftsinformatik ein und erklärte, wie Interdisziplinarität als zentrales Element die Studienprogramme prägt.  Auch über die engen Kooperationen mit anderen Fachbereichen der TU Darmstadt sowie die exzellenten beruflichen Perspektiven für Absolvent:innen des Fachbereichs informierte sie die Gäste, die zum Abschluss der Präsentation zusammenfassend alle wichtigen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium an der TU Darmstadt kennenlernten.

Meeting the Associate Editor

Eine besondere Möglichkeit des deutsch-italienischen wissenschaftlichen Austauschs bot sich Ende August den Teilnehmenden eines Doktoranden-Workshops am Fachgebiet Unternehmensfinanzierung. Fachgebietsleiter Prof. Dr. Dirk Schiereck hatte Prof. Dr. Florian Kiesel, Associate Editor des Review of Managerial Science und international renommierter Finanzierungsforscher, nach Darmstadt eingeladen. Die Teilnehmenden nutzten die Chance, ihre aktuellen Forschungspapiere vorzustellen und von seinem Feedback wertvolle Anregungen zur Verbesserung ihrer Arbeiten zu erhalten. Das Fachgebiet dankt Prof. Dr. Kiesel für seinen engagierten Einsatz und hofft, ihn auch in Zukunft wieder einmal begrüßen zu dürfen.

Fachbereich begrüßt Austauschstudierende im Rahmen der X-Weeks

Vom 02. bis 04.09.2025 fand das Orientierungsprogramm für neue Austauschstudierende statt. Der Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften war am ersten Tag, dem sogenannten Welcome Day, mit dabei und durfte rund 20 internationale Austauschstudierende herzlich willkommen heißen und beraten. Gemeinsam mit dem Erasmus- und Overseas-Team, dem International Student Services (ISS)-Team, TUtor International, Unite! und vielen weiteren Mitwirkenden wurden die neuen Studierenden bei ihrem Start an der TU Darmstadt unterstützt.

Alumni

   Bild: Larissa Bewersdorff

From Data to Insights: Masteclass mit Dr. Bertram Küppers

Im Sommersemester 2025 war TU-Alumnus Dr. Bertram Küppers, CFO bei Bissantz, zu Gast am Fachgebiet Information Systems & Electronic Services (ISE). Im Rahmen des Moduls Electronic Markets & Electronic Commerce waren die Studierenden zu seiner Gastvorlesung unter dem Titel „From Data to Insights: A Masterclass in Business Intelligence“ eingeladen. Dr. Küppers zeigte auf, wie Charts gleichermaßen zur Verdeutlichung von Zusammenhängen wie auch zu einer gezielt gesteuerten Interpretation ihrer Inhalte genutzt werden können und gab Einblicke in ein modernes, zielführendes Controlling. Das Fachgebiet ISE bedankt sich herzlich für den lehrreichen Input!

Drei Fragen an...Dr. Sascha Kolaric

   Bild: Dr. Sascha Kolaric

Dr. Sascha Kolaric ist als Director M&A and Transaction Solutions bei Aon Deutschland tätig. Bereits seit seinem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens ist er dem Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften eng verbunden, wo er nach erfolgreichem Studienabschluss promovierte und habilitierte. Heute gibt der Alumnus des Fachbereichs am Fachgebiet Unternehmensfinanzierung sein Wissen und seine Erfahrung im Finanzbereich als Lehrbeauftragter an Studierende weiter.

Warum haben Sie sich damals für ein Studium an der TU Darmstadt entschieden? 

Die TU Darmstadt war für mich schon immer ein Begriff, sie stand und steht für hohe Qualität und Reputation, und als gebürtiger Darmstädter war es naheliegend, hier zu studieren. Da ich nach dem Abitur unsicher war, ob ich ein kaufmännisches oder technisches Studium machen wollte, bot der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften für mich die perfekte Kombination. Auch für meine Promotion entschied ich mich für die TU Darmstadt. Während meines Hauptstudiums haben mich insbesondere Themen zur Unternehmensfinanzierung interessiert und dass mit Professor Dr. Dirk Schiereck einer der führenden empirischen Kapitalmarktforscher in Deutschland am Fachbereich lehrte, war für mich ein Glücksfall. Heute freue ich mich, als Lehrbeauftragter weiterhin Teil des Fachbereichs zu sein und auch wieder etwas zurückgeben zu können. In meiner Vorlesung versuche ich Studierenden sowohl die akademische Perspektive als auch meine praktischen Erfahrungen aus meiner Tätigkeit im Finanzbereich weiterzugeben – so schließt sich für mich ein Kreis.

Welche Kompetenzen, die Sie im Studium erworben haben, helfen Ihnen heute in Ihrem Beruf?

Gutes Zeitmanagement und die Fähigkeit, auch unter Zeitdruck strukturiert zu arbeiten und gute Ergebnisse zu erzielen. Ebenso wichtig war die Erkenntnis, dass man nicht alles allein machen muss – und oft auch gar nicht kann. Der intensive Austausch mit Kommilitoninnen und Kommilitonen, besonders während gemeinsamer Projektarbeiten oder während der Arbeit in Hochschulgruppen mit all ihren Höhen und Tiefen, hat mir gezeigt, dass man gemeinsam mehr erreichen kann. Diese Erfahrungen haben mich schon während des Studiums auf die Teamarbeit im Berufsleben vorbereitet und begleiten mich bis heute. Eine weitere Kernkompetenz ist die Fähigkeit, sich schnell in neue Themengebiete einzuarbeiten, was das Studium durch die Verbindung technischer und kaufmännischer Fächer besonders gefördert hat. Gerade in der Finanzindustrie ist es ein immenser Vorteil, wenn man in kurzer Zeit komplexe Sachverhalte versteht und einordnen kann und auch die Zusammenhänge erkennt, um daraus Entscheidungen abzuleiten. Diese Kombination aus Analysefähigkeit und Praxisnähe prägt bis heute meine Arbeit im Finanzbereich.

Basierend auf Ihrer eigenen Berufserfahrung, welchen Rat würden Sie den heutigen Studierenden des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften mit auf den Weg geben?

Nutzt die Zeit an der Universität bestmöglich und nehmt so viele Erfahrungen mit, wie es geht; sowohl fachlich als auch persönlich. Auslandssemester, ein Praktikum oder die Mitarbeit in Hochschulgruppen bieten ideale Gelegenheiten, über den reinen Studieninhalt hinauszugehen und neue Perspektiven zu gewinnen. Bleibt offen für Neues und stellt euch den Herausforderungen, da oftmals gerade diese entscheidend prägen und voranbringen. Darüber hinaus ist es wichtig, über Fachgrenzen hinauszudenken. Die Verbindung von technischem, wirtschaftlichem und rechtlichem Wissen wird immer relevanter, genauso wie ein solides Verständnis für Daten und deren Interpretation, um daraus Entscheidungen abzuleiten. Ebenso wichtig ist die Fähigkeit, in internationalen und interdisziplinären Teams zusammenzuarbeiten. Dazu gehört auch Resilienz, die Bereitschaft, sich in neue Themen einzuarbeiten, Rückschläge auszuhalten und kontinuierlich dazuzulernen. Wer dies mit Flexibilität und dem Blick für das große Ganze verbindet, ist bestens vorbereitet, die Chancen nach dem Studium zu nutzen.

  Zum Seitenanfang